Große Erfolge

Stevens stellt vier Landesverbandsmeister

Das kann sich sehen lassen:
Nur ein kleiner Teil der Stevens-Crosser ging bei den verschiedenen Landesverbandsmeisterschaften am Wochenende an den Start. Herauskamen fünf Titel sowie weitere Medaillenränge.
Den Anfang machte Josef Rauber bei den Südwest-Meisterschaften des Saarlandes und Rheinland-Pfalz. Bei den Junioren war er das Maß der Dinge und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Obwohl er sich lange gegen einen stark fahrenden Martin Haas (RV Bann) wehren musste, am Ende fiel der Sieg dann deutlich aus. Ein Duell lieferte sich auch Sascha Weber. Der Stevens-Crosser aus St. Wendel ließ sich von David Bertram (Fraulautern) nicht abschütteln und distanzierte ihn schließlich in der letzten Runde um wenige Meter.
Bei der Hessenmeisterschaft sicherte sich Sascha Wagner, nicht ganz überraschend, den Titel der U 23, Wenzel Böhm-Gräber gewann in der Jugendklasse. Und bei den Meisterschaften der Nordverbände, hier wurden die Landesverbände Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein zusammengefasst, holte sich Alexander Voß überlegen den Titel bei den Junioren. Und das, obwohl er tags zuvor noch beim Training schwer gestürzt war. Sein jüngerer Bruder Maximilian belegte in der Jugendklasse Rang drei hinter Felix Rieckmann und Julian Lehmann (beide Harburger RG). Maximilian Voß gehörte lange mit zur Spitzengruppe, musste aber in der Schlussphase abreißen lassen. Knieschmerzen und die langen Trainingseinheiten der letzten Tage machten sich bemerkbar. In der Eliteklasse musste Florian Schröder diesmal Stefan Danowski den Vortritt lassen. „Aber das war in Ordnung so. Dano’s Sieg war hochverdient“, zeigte sich der „Lange“ als ein fairer Verlierer. Zumal ihm der winklige Kurs mit zum Teil tiefem Boden nicht gerade entgegenkam. Als Erster war er nach einem guten Start ins Gelände eingebogen und drehte dann sechs Runden lang zusammen mit Stefan Danowski seine Kreise an der Spitze. Dann musste der „Giraffenmann“ seinen Kontrahenten ziehen lassen. „Damit bin ich aber zufrieden. Ich wollte heute die Stevens-Fahne hochhalten“, so Schröder.

Eine Schlammpackung gab es auch für Johannes Sickmüller. Der Deutsche Vizemeister startete beim C2-Rennen in Leudelange (LUX) und holte sich dort das Preisgeld und UCI-Punkte für den dritten Rang ab. Der Sieg ging an den Luxemburger Jempy Drucker. „Der war heute mit Abstand der Stärkste“, erkannte Sickmüller die Überlegenheit des Lokalmadatoren an. Er selbst aber hielt sich in einer fünfköpfigen Verfolgergruppe, die um die beiden verbleibenden Podiumsplätze fuhr. „Einer konnte sich am Schluss noch irgendwie wegmogeln“, berichtete Johannes Sickmüller, dem es zwischendurch „mal nicht so gut ging.“ Am Ende aber hatte er sich wieder gefangen und die Gruppe mit einer Tempoverschärfung auseinander gefahren. Hinter dem Belgier Jan Soetens wurde er Dritter.
Rene Penno
03.12.2007

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