Betrachtungen in eigener Sache

Der nächste Winter kommt bestimmt

Schön das wir mal darüber geschrieben haben und was noch gesagt werden muss. Dem Kommunikationskoordinator fehlt noch das Sendungsbewusstsein eines Großschriftstellers. Aber ich arbeite daran. Es geht um den Weltfrieden! Mindestens.

Man sieht es, die Bilder sind weg. Das liegt an den Hinweisen, die so eintrudeln. Das füllt die Seite und ist auch besser, als wenn nichts kommt. Aber es gibt Belastungsgrenzen, auch für gutwillige Ehrenamtler. Manches kommt einem von der Sache komisch vor und bei anderen Dingen fragt man sich, ob es wirklich noch gesagt werden muss.

Wir haben eine schöne Radrennbahn, die mehr Sportler und auch die aktive Unterstützung von mehr Hamburger Vereinen verdienen würde. Klar ist, eine neue gibt es, wenn der Radsport-Betrieb erst mal zum ruhen kommt, nicht. Aber wir sind eben nur Amateure, die sich ihre Zeit einteilen müssen und da mag das Training auf der Rennbahn hinten runterfallen. Amateure wie das Gebäude-Management für die Rennbahn? Das fragt man sich angesichts der beiden Meldungen von Andre. Oder steckt da vielleicht ein übergeordneter Plan zur Vertreibung dahinter? Schön, dass das noch mal gefragt werden musste.

Aufreger der Woche war die Attacke. Verkehrsminister Dr Peter Ramsauer hat einen Radfahrer gesehen, der bei Rot über die Ampel fuhr. Eine rote Ampel ist eine rote Ampel. Und rot gilt für Fußgänger, Autofahrer und selbstverständlich auch für Radfahrer. Der Herr Ramsauer hat nun aber nicht gesagt, eine rote Ampel ist eine rote Ampel und unsere Polizei sorgt dafür dass das eingehalten wird. Nein, er hat die Polizei der Länder aufgefordert, die Radfahrer stärker zu überwachen. Das kostet nichts und die Polizei wüsste sonst ja nicht, was sie so zu tun hätte. Vor allem ist Minister mal wieder in der Zeitung. Man könnte das gleich wieder vergessen, wenn die Hamburger MOPO nicht eine reißerische Schlagzeile daraus produziert hätte. Lest andere Zeitungen. Das muss mal gesagt werden.

Auch unser Präsident Volker macht sich Gedanken. Er empfiehlt den Vereinen, Angebote für Jedermann-Rennfahrer zu machen. Ja kann man machen, aber wer? Die Vereine! Die Veranstalter des German Cycling Cup arbeiten zwar mit dem BDR zusammen, haben aber auch einen eigenen Verband. Nicht nur die Startgelder lassen vermuten, dass es sich vor allem um eine kommerzielle Veranstaltung handelt. Und wahrscheinlich kann man ein größeres Straßenrennen auch nur mit erheblichem Aufwand durchführen. Für ein Rennen ist eben nicht nur Dr. R. zu überzeugen, bei einer roten Ampel mal ein Auge zuzudrücken. Der BDR teilt die Ergebnisse des Cycling Cup über eine gesonderte Seite mit. Jedermannrennen gibt es aber auch eine Nummer kleiner. Für Interessenten, die sich nicht an einen Verein binden wollen, ist das ein ordentliches Angebot. Man zahlt und hat hinterher seine Ruhe. Als Vereinsmitglied mit Lizenz bekommt man zwar manches günstiger, aber man soll auch hin und wieder mal helfen. Die Vereine sollen sich also um Leute kümmern, die keine Vereine mögen. Die Zuordnung zwischen Rennsport und Breitensport ist unklar geregelt und der KO verwirrt. Das wird man doch mal sagen dürfen.

„Wir sollten Infos bringen“, stand in der Mail. Nur wenn es demnächst einen VP Halle gibt, war die Antwort. Es zeichnet sich da eine Personalie ab und jetzt kommt es: Vom 2.11- bis zum 04.11 finden in Aschaffenburg die Hallenradweltmeisterschaften statt. Seht zu dass ihr Karten bekommt. Es wäre schön, wenn auch in Hamburg wieder Hallenradsport stattfinden würde. Das kann auch mal gesagt werden.

Jens Schwedler hat in diesem Jahr seine überaus erfolgreiche Karriere als Crossfahrer mit einer deutschen Meisterschaft beendet. Er ist auch zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei Stevens und über diesen Weg ist der angehängte Artikel aus der Zeitschrift Rennrad gekommen. Schöner Artikel, schöne Bilder. Der nächste Winter kommt bestimmt. Das muss auch noch raus, jetzt erst, gealtert und mit letztem Tastendruck.

Und noch eine Quelle der Inspiration
Burkhard Sielaff
14.04.2012

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