Sportamtschefin Petermann startet das Rennen der Rad-Juniorinnen

Deutsche Straßen-Meisterschaften der Jugend-Fahrer in der Sportstadt Hamburg

An diesem Wochenende steht der Harburger Stadtteil Eißendorf ganz im Zeichen des Radsports. Nach 27 Jahren kämpfen in Hamburg wieder die besten Nachwuchsfahrer aus ganz Deutschland um die Meister-Titel. Voller Anerkennung meldete das Hamburger Abendblatt: „Deutsche Meisterschaften im Einer-Straßenfahren für Schüler, Jugend und Junioren - und das mitten im Herzen von Harburg.“ Die Senatorin für Bildung und Sport - Alexandra Dinges-Dierig - hatte die Schirmherrschaft für die Deutschen Meisterschaften übernommen.

Schon am Sonnabend gab es in Eißendorf hervorragende sportliche Ergebnisse. Der erste Start für diese nationalen Titelkämpfe erfolgte am Sonnabend, um 12 Uhr. Start und Ziel: der Ehestorfer Weg. Hier sind zunächst die 15- und 16-jährigen Mädchen auf die recht anspruchsvolle Strecke geschickt worden. Über Triftstraße, Große Straße, Hainholzweg, Strucksbarg, Beerentalweg und Beerentaltwiete führt der Sieben-Kilometer-Kurs durchs Göhlbachtal, ehe die Fahrer 1000 Meter vor der Zielpassage „in der Schlucht“ eine Steigung von bis zu neun Prozent - wohl eine sehr gute Position für Zuschauer - erwartet.
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Die stolzen Siegerinnen (v. l.): Anna Hunger, Lisa Bache und Johanna Badmann

Der Rundkurs durch Eißendorf – mit einem Streckenabschnitt, der sogar zwölf Prozent Steigung aufweist - hat den 15- bis 16-jährigen Talenten alles abverlangt. Nicht nur zwei deftige Anstiege zehrten an den Kräften. Viel Übersicht und Mut mussten die Fahrer auch in einigen engen Strecken-Passsagen beweisen. Dazu gab es drei spitze Kurven. Davor galt es, jeweils stark abzubremsen. Das heißt natürlich auch: Anschließend musste wieder scharf angetreten werden - das zehrt ebenfalls sehr an den Kräften.

Sechs Runden hatte die weibliche Jugend zu absolvieren. Am Schluss hatte die Nase vorn: Lisa Bache (FRC Frankfurt). Damit ist sie Deutsche Meisterin in der Klasse U17. Vizemeisterin wurde Anna Hunger (RU 1913 Wangen) – vor Johanna Badmann (LG Stuttgart).
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Um 13.45 Uhr startete die männliche Jugend – dieses Mal über elf Runden. Am Schluss siegte Constantin Liebenow (RSC Cottbus). Vizemeister wurde Marius Tauchmann (VCE Duderstadt) – vor Benjamin Essert (RSV Oberhausen). Enno Quast (Harvestehuder RV) fuhr auf Platz 25. Jannick Geisler (Harburger RG) kam auf Platz 49.

Bereits am ersten Tag waren etliche Medienverteter vor Ort – so ein TV-Team vom NDR-Hamburg-Journal. Der Bericht von NDR 90,3 war gegen 17.30 Uhr „on air“. Mehrere Zuschauer und Rennfahrer wurden interviewt. Zweimal kamen der Sportliche Leiter Bernd Lehmann und der Vorsitzende des RVH zu Wort. Diese Berichterstattung haben viele Hörer als konstruktiv-kritisch bewertet.

Auch prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Verwaltung waren vor Ort – so die Leiterin des Sportamtes in der Behörde für Bildung und Sport (BBS), Michaela Petermann. Sie zeigte sich beeindruckt durch das aufwendig organisierte Renn-Event und die sportlichen Leistungen der Rennfahrer, deren Kampfgeist auch durch punktuelle heftige Regengüsse nicht reduziert werden konnte.

Michaela Petermann überreichte den Siegerpokal der Sportstadt Hamburg an Constantin Liebenow. Wenig später feuerte sie – inzwischen war es 16.15 Uhr - den obligatorischen Startschuss ab, und zwar für das Rennen der Juniorinnen. Sie fuhren elf Runden. Die neue Deutsche Meisterin heißt hier: Hanna Amend (RG Team Rügenfisch, Thüringen). Vizemeisterin ist Riana Heinemann (Vita Classica Bad Krozingen). Dritte wurde Evelyn Weichwald (Vita Classica Bad Krozingen). Christina Lüdtke (Team SRM&Chaka, Bonn / Hamburg) kam auf Platz 37.
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Vor dem Start: Genaue ?berpr?fung der Rennmaschine

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RVH-Begleitfahrzeug

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Volle Fahrt voraus: Die weibliche Jugend

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Vor dem Start: Voll konzentriert

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Die Doping-Kontrolleure: Berndt Gerhardt (BDR) und Dr. Peter H?rtwig

Text und Fotos: Manfred Schwarz
16.06.2007

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