TMP-Tour Nachlese

Ein ganz normales Wochende

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v.l.n.r.:Lauritz Urnauer (U17-Harburger RG), Leonard Diekmann (Trainer RG Hamburg), Ludwig Cords (U17-Harvesterhuder RV), Fynn Witten (U15-RG Hamburg), Robert Kores (Landestrainer), Timo Marquard (U15-RV Germania), Ove Temme (U17-RV Germania), Dominic Karrasch (U15-RG Hamburg), Justus Lierow (U15-RG Uni Hamburg)

Ja klar, die Sportler sind die Größten, aber wie sieht eigentlich ein Radsportwochenende aus, wenn man die Ergebnisse mal nicht in den Fokus stellt, was passiert sonst noch ? Ein "zeitloser"  Bericht unseres LV-Trainers Robert Kores, der bei Betreuern und Eltern der Älteren Erinnerungen wach werden lässt.

Am 10. Mai war es endlich soweit: Es geht los zur Thüringer Etappenfahrt der Jugend (TMP-Tour)! Ein großes Highlight für die Sportler, die sich sehr auf dieses Event gefreute haben. Das wurde gleich klar, als es gemeinsam im Mannschaftsbus auf die Autobahn ging...

Wir sind mit einem PKW und einem Bus angereist, da wir vier Fahrer der Klasse U15 (Dominic, Justus, Fynn, Timo), drei der U17 (Ludwig, Lauritz, Ove) und ein Mädchen der U17 (Tamika) dabei hatten. Da muss man schon viel Platz einkalkulieren, damit auch alles mit kommt. Schließlich gibt es während der vier Etappen sogar ein Zeitfahren, daher müssen neben den Taschen, den Rädern auch noch der Pavillon und die Rollen eingepackt werden. Rollen? Ja genau, damit können die Sportler ihre Räder im Stand betätigen, während das Hinterrad in einer Rolle geklemmt es, sodass diese sich dreht und als Widerstand fungiert. Das ist nötig für eine optimale Vorbereitung des Zeitfahrens.

Schließlich gilt: Wenn wir dort antreten - dann auch richtig!

Das Verladen lief problemlos, die Eltern haben sich verabschiedet und die Reise begann... Gut gelaunt vergingen die Stunden auf der Autobahn wie im Flug, vor Ort wurde erstmal gegessen, Nummern geholt, Räder zusammengebaut - die ganz normale Vorbereitung eben. Die Nervosität stieg - erster Start um 16 Uhr!

Die erste Etappe ging zufriedenstellend zu Ende: Kein Sturz, durch das Ziel gerollt und gut gelaunt in der Unterkunft angekommen. Im Großen und Ganzen waren wir zufrieden mit der Unterkunft - die Böden haben geknarrt, die Betten waren größtenteils okay und das Essen war mit Liebe gekocht  - eine wichtiger Punkt! Leider war der Raum zum Essen sehr verqualmt, daher essen und schnell wieder auf die Zimmer... Glücklicherweise hatten wir keine Schockmomente und alle haben an ihre Schuhe, Lizenz, Helm etc. gedacht. Klingt selbstverständlich, doch man erlebt ja so einiges...

Der Samstag begann mit dem Bergzeitfahren und dem Warmfahren auf der Rolle. An der Strecke angekommen - Regen. Zum Glück hatten wir den Pavillon dabei! So konnte man auf der Rolle im Schutze des provisorischen Daches die Beine fit machen... Alle sind erfolgreich oben angekommen und hatten Hunger! Nachdem auch das erledigt war, begann das Warten auf die letzte Etappe des Tages: Straßenrennen auf derselben Strecke wie das Bergzeitfahren. Eine große Herausforderung, die Spuren hinterließ... Nach dem Rennen waren doch einige enttäuschte Gesichter zu sehen, doch eines ist klar: Hier fährt die Deutsche Elite der Altersklassen mit! Da wurde schnell klar, dass man vielleicht den einen oder anderen Kilometer mehr hätte trainieren müssen, um vorne mit zu fahren. Eine wichtige Erfahrung für alle Beteiligten! Nicht alle mussten diese schmerzliche Erfahrung machen, wir hatten auch Fahrer im oberen Drittel dabei. Eine wirklich großartige Leistung!

Nach einer Nacht zum Regenerieren dann die letzte Etappe am Sonntag: Ein langes Rundstreckenrennen. Auch dieses war wieder hart profiliert, das Hauptfeld jedes Altersklassenrennen wurde schnell kleiner und kleiner. Die Fahrer hatten leider Pech mit dem Wetter - es war ein Tag der Abhärtung! Dreckig, nass und kalt kamen die Sportler nach dem Rennen zum Bus und wurden sofort von der Trainerschaft versorgt. Wieder kam es zu keinem Sturz - ein Glück! Auf der Rückfahrt hellten die Gesichter schnell wieder auf und es wurde erzählt und gelacht. Sicherlich auch gegrübelt über die eine oder andere Leistung und wie man diese noch verbessern kann... und das ist auch gut so! Schließlich wollen wir neben dem Spaß auch für jeden einen Erfolg verzeichnen. Auch wenn dieser bei jedem anders aus sieht: Hauptsache man ist am Ende mit sich zufrieden...

Mir hat es unglaublich Spaß gemacht, die Truppe war durch die Bank weg ein netter, lustiger, hilfsbereiter Haufen! Mit euch gerne wieder...

Euer Trainer!

Robert

Volker Quast
25.05.2013

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