Volle Fahrt voraus

Ein guter Erfolg: „Mit dem Rad zur Arbeit 2007“

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Die neuen Zahlen zur Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beweisen: Die Aktion ist schon jetzt wieder zu einem großen Erfolg geworden - die Teilnehmerzahlen haben sich insgesamt erheblich gesteigert. Ein Unterstützer ist der Radsport-Verband Hamburg (RVH).

Hier konkrete Zahlen: 
  • 261 Betriebe haben für dieses Jahr Betriebsteams gemeldet, die an der Aktion teilnehmen – 2006 waren es im ganzen Jahr 304 Unternehmen
  • 32 Betriebe wollen „Fahrradaktiver Betrieb“ sein (2006: 49 Firmen und Institutionen)
  • 1.127 Vierer-Teams nehmen derzeit an der Initiative teil (2006: 1.286 Dreier-Teams)
  • Insgesamt beteiligen sich 4508 Radler an der Rad-Aktion (2006: 3.858).
Die AOK Hamburg/Rheinland hat die Aktion initiiert. Primäre Ansprechpartnerin bei der AOK Hamburg ist Svenja Bade. Unterstützer der Aktion sind zum Beispiel der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) und der Radsport-Verband Hamburg (RVH). Insbesondere der ADFC und der RVH wünschen sich allerdings, dass die Radwege-Netze in Hamburg noch erheblich verbessert werden. Zwar sei in den letzten Jahren – erheblich mehr als in den Jahren zuvor - einiges Geld in die Verbesserung der Rad-Infrastruktur investiert wurden. Hajo Wullschläger – beim RVH zuständig für die Rad-Initiative – sagt: „In Hamburg muss weiterhin noch viel getan werden, um das vorbildliche Radwege-Netz-Niveau zum Beispiel der Stadt Münster zu erreichen.“ Er meint, die neuen Pläne des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust, die Radwegenetze in Hamburg erheblich zu erweitern („Magistralen“), könnten von Radsportengagierten nur begrüßt werden.

Heidi Jovanovic zum Beispiel – sie hat sich lange in der Behörde für Bildung Sport (BBS), im SchulInformationsZentrum (SIZ), für die Initiative engagiert – ist einerseits zufrieden. Sie meint, es machten relativ viele Bedienstete der BBS jedes Jahr mit bei der Aktion. Aber: Sie wünscht sich sehr, dass sich auch für die BBS in Zukunft die Teilnehmerzahlen noch erheblich steigern.
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Einen besonderen Vorschlag hat Hajo Wullschläger vom Radsport-Verband gemacht: „Eine Ausweitung der Aktion auf die Schulen wäre sehr zu wünschen. Da könnte folgender Slogan zum Zuge kommen: ‚Mit dem Rad zur Schule’. Eine solche Aktion mit den Schulen würde dem Bewegungsmangel unserer Jugend entgegenwirken.“ Der Breitensportreferent des RVH meint: „Es sollte eine Zusammenarbeit mit der Polizei und der Verkehrswacht angestrebt werden. Der Radsport-Verband Hamburg jedenfalls würde eine solche Aktion sehr begrüßen und nach Kräften unterstützen. Und wenn dann noch für die Kids ein schöner Sachpreis winkt, sind sie sicher noch mehr motiviert, das Fahrrad zu benutzen. Das ‚Taxi Mama’ könnte dann ein wenig regenerieren.“

Auch Bundesminister Wolfgang Tiefensee (SPD) unterstützt – im Namen der Bundesregierung – die Aktion, die bundesweit angelegt ist. Schirmherrin in der Hansestadt Hamburg ist die Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram (CDU). In der Bundesrepublik Deutschland koordiniert die Aktion: die AOK Rheinland/ Hamburg – Die Gesundheitskasse. Per Post können die Organisatoren unter der Postleitzahl 22079 Hamburg erreicht werden. Wer bis zum 31. August 2007 mindestens 20 Tage mit dem Rad zur Arbeit gefahren ist, kann sogar noch tolle Preise gewinnen. Als Preise winken beispielsweise: 
  • eine Ballonfahrt – hoch über den Dächern der Hansestadt
  • Fahrräder
  • Städtereisen
  • Fahrradhelme
  • Fahrradtaschen.

Weitere Informationen: 

Manfred Schwarz
14.08.2007

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