Erfolgreich: Querfeldein in der Hansestadt Hamburg

Großer Weihnachtspreis: 20. Cross-Event der Harburger RG

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Am Zweiten Weihnachtstag war es wieder soweit – an der Hamburg-Harburger Kuhtrift, in der Nähe vom „Waldschlösschen 1“, wurde am Vormittag das erste Rennen der großen, der zwanzigsten, Querfeldein-Veranstaltung der HRG gestartet, des großen Weihnachtspreises der „Sparkasse Harburg-Buxtehude“ und „Radsport von Hacht“.

Etliche Zuschauer waren begeistert – bei leicht diesigem, aber insgesamt recht gutem Cross-Wetter. Heinz Tiedow, Vorsitzender des RV Germania Hamburg, meinte sogar, die Querfeldein-Rennen im Bezirk Harburg würden „von Mal zu Mal professioneller organisiert“. Ein großes Lob für die umsichtigen Organisatoren und die vielen emsigen Helfer, koordiniert von Frank Plambeck, dem überaus erfolgreichen Trainer der HRG.

Fünf Rennen waren bei diesem 20. Harburger Cross-Ereignis zu verfolgen: Schüler U 15, Junioren U 19, Senioren, die männliche Jugend (U 17) und, last but not least, das Rennen der Männer Elite.

Schüler
Zwanzig Minuten und zwanzig Sekunden währte das Rennen der Schüler aus der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Dänemark. Christian Ehrke (RC Kleinmachnow, Landesverband Brandenburg) hatte dann den Reifen vorn – vor Tim Reske (Schöneberger RV Iduna) und Benno Appelt (Köpenicker SV Ajax).
Auf den Platz 13 kam Eric Skowronek (Harburger RG). Platz 15 konnte Max Lindenau, RV Germania Hamburg, verzeichnen. Auf die Plätze 19 und 20 kamen Aljoscha Berg und Jannika Scheuch, beide vom SV Allermöhe (Hamburg).

Jugend
In der Jugendklasse gelang es Jannick Geisler (HRG), einen imponierenden ersten Platz zu erkämpfen, und zwar vor Jasha Sütterlin (RSV Edelweiß Achkarren, Badischer Kaiserstuhl; Baden-Württemberg). Einen sehr guten dritten Platz belegte - zur Freude des Sportlichen Leiters des Radsport-Verband Hamburg (RVH), (Vater) Bernd Lehmann - der Hamburg-Harburger Julian Lehmann (HRG), vor Maximilian Voß vom Hamburger Harvestehuder Radsport Verein v. 1909 (HRV). Felix Riekmann und Matthias Heine, beide HRG, fuhren auf die Plätze sechs und sieben, vor Hergen Wolf (RSC Oldenburg) und Burkhard Schlenkrich (HRC Hannover).

Senioren
Auch beim Senioren-Rennen – ab 41 Jahren konnte man hier fahren – gab es einen großen Hamburger Erfolg: Robert Karrasch von der RG Hamburg wurde überzeugend Sieger, nach 37 Minuten und sechs Sekunden. Er besiegte Lars van der Sloot (Radclub Bremen) und Frank Schmidt (VC Frankfurt 1883). Auf den 15. Platz kam Robert van der Steen (HRG) – vor Jörg Francke (HRG) und Clemens Sietas (HRV). Ebenfalls Jörg Bertram (RV Germania) schlug sich wacker, er kam - hinter Lutz Schröder (RG Hamburg; Platz 18) - auf den zwanzigsten Platz.

Junioren
Ein Höhepunkt des norddeutschen Querfeldein-Highlights war das Juniorenrennen. Enno Quast (HRV; Stevens Cyclocross Team) konnte hier das Tempo bald immer mehr bestimmen. Am Ende hatte der Stevens-Crosser souverän die Nase vorn - vor dem Dänen Jonas Gudal und dem Stevens-Mannschaftskameraden Alexander Voß. Auf die Plätze vier und fünf fuhren Constantin Liebenow (RSC Cottbus) und Kenneth Hansen (Haderslev CK 75; Dänemark). Ihnen folgten: Jan Büchmann (Kieler RV), Tobias Francke (HRG) und Björn Strauß (SVG. Zehlendorfer Eichhörnchen). Noch vor Tim Rieckmann (HRG) und Tjark Amende (ebenfalls HRG) rollten Frederick Meyer (RSC Oldenburg; Platz neun), Nils Elling RSC Oldenburg 1965) und Benjamin Rhein (RV Panther Braunschweig) ins Ziel. Die TUS Norderney-Mannschaft - ja, von der ostfriesischen Insel (!), Landkreis Aurich (Niedersachsen) - gelangte mit Dominik Hoffmann immerhin auf Platz 15. Gleich hinterdrein behauptete sich Anne-Josephe (!) Bertram (RV Germania Hamburg; AGC-Team-Bertram&Römer); da freute sich Papa Jörg über seine erfolgreiche Tochter, der sich bei den Senioren - ganz väterliches Vorbild - ja ebenfalls in den Sattel geschwungen hatte …

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Elite
Die größte Spannung gab es beim Rennen der Elite. Gegen 14.45 Uhr wurde es gestartet – nach rund 60 Minuten (00:59:05) stand der Sieger fest. Vorher war so mancher Defekt und auch der eine oder andere (Fast-) Sturz zu überstehen. Die Fahrer präsentierten Cross-Finessen, zeigten großes radsportliches Können und bestanden „manche Mutproben“, so sagte es kein Geringerer als der bewährte und nimmermüde Renn-Sprecher Hans-Dieter Buthmann. Am Schluss siegte sehr souverän Johannes Sickmüller (HRV). Er hatte sich also erfolgreich aufgemacht, seinen Sieg aus dem Jahre 2005 eindrucksvoll zu wiederholen.

Doch wem gelang es, den zweiten Rang zu erringen? Es war der U 23-Newcomer, es war Ole Quast, ebenfalls inzwischen schon bundesweit als Stevens-Rennfahrer erstaunlich überzeugend profiliert. Für Ole ist dieses Rennen „einer der schwersten Kurse in Deutschland“. Deswegen , so der zweite Sieger, „freue ich mich ganz besonders über diesen zweiten Rang“. Ihm war es gelungen, den Dritten in diesem Querfeldeinrennen, Fabian Brzezinski von FUJI-Bikes Europe, auf Distanz zu halten, der noch am 2. Dezember diesen Jahres Erster bei den Cross-Landesverbandsmeisterschaften Niedersachsen geworden ist. Stolz kann da der Vater des Elite-Vize-Siegers und des Siegers bei U 19 sein: Volker Quast - besser können zwei Söhne bei zwei schweren Rennen, noch dazu an einem Tag, kaum noch überzeugen …

In die Harburger Top Ten fuhren ebenfalls: Stefan Danowski (RG BSV Hamburg; Platz vier), Christoph Pfingsten (Berliner TSC), Konrad Michael Opitz (SVG. Zehlendorfer Eichhörnchen), Stephan Sprinke (RC Endspurt Herford), Alexander Theis (RSC 1979 Bad Homburg), Benjamin Hill (HRV) und Felix Gniot ( Heinz von Heiden Focus). Der Stevens-Rennfahrer Florian Schröder errang Platz 16. Er hatte während des Rennens lange Zeit auf Platz fünf gelegen; dann hat er durch einen Schaltungsdefekt etliche Plätze verloren.

Perspektive für die DM in Herford
Eines haben die Rennen in Harburg gewiss gezeigt: Die Hamburger Querfeldeinfahrer sind für die Deutschen Meisterschaften Cross gut gerüstet, die in wenigen Tagen - am 5. und 6. Januar 2008 (Samstag / Sonntag) im nordrhein-westfälischen Herford - ausgefahren werden. Einmal mehr wird sich dort wahrscheinlich zeigen: In Sachen Cross ist Hamburg - in Deutschland - Spitze. Fahrer aus der Hansestadt Hamburg werden dort wohl ein Wörtchen mitzureden haben, wenn es darum geht, deutsche „Querfeldein-Geschichte“ zu schreiben …
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Text und Fotos: Manfred Schwarz
27.12.2007

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