Einziges deutsches ProTour-Eintagesrennen

Der internationale Klassiker: Vattenfall-Cyclassics in der Sportstadt Hamburg

Am 19. August erlebt die Radsportwelt zum zwölften Mal die Hamburger Cyclassics - nur einen Tag nach dem Finale der Deutschland Tour und zum zweiten Mal unter dem Namen Vattenfall Cyclassics. An diesem Tag auch im Fokus der Radsport-Welt: Die Jedermann-Rennen und die Youngclassics.

Am 19. August steht Hamburg im Mittelpunkt der Radsport-Welt: Gegen 11.20 Uhr werden die Vattenfall-Cyclassics an der Mönckebergstraße gestartet. Die weltweit besten Profis gehen dann auf einen 243 km langen Kurs - durch Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Dieses Rennen hat 2006 Oscar Freire (Spanien) gewonnen.

Bereits vor dem Startschuss zu dem großen Profi-Rennen stehen die Gewinner der Youngclassics fest, einem einzigartigen Mehr-Etappen-Rennen für den Amateur-Nachwuchs. Auch schon 2006 wurde diese Veranstaltung - gefahren über vier Etappen an drei Tagen - zu einem bemerkenswerten Erfolg. "Rund um die Binnenalster" wird auch in diesem Jahr die Abschluss-Etappe laufen. Verantwortlich für dieses Rennen ist der Radsport-Verband Hamburg, der wiederum eng kooperieren wird mit der Agentur Upsolut.

Auch am 19. August 2007 gibt es die Jedermann-Rennen, zu denen sich im Januar 2007 innerhalb weniger Tage rund 22 000 Teilnehmer angemeldet haben - dann musste die Starter-Liste aus Kapazitätsgründen geschlossen werden. Diese Veranstaltung ist Bestandteil der T-Mobile-Cycling-Tour, einer Jedermann-Serie mit einem eigenen Wertungssystem. Die Jedermann-Rennen in Hamburg gehören inzwischen zu den größten auf der Welt. Im Vergleich: 1996 schon gingen immerhin 2500 Fahrerinnen und Fahrer auf die anspruchsvolle Strecke. Die Jedermänner können sich zwischen drei unterschiedlichen Strecken entscheiden - und dann ihre Kräfte auf den Spuren der Profis messen.

1996 hat alles begonnen
Im Jahre 1996 gingen in Hamburg knapp 100 Radprofis an den Start - zum Beispiel der damals frisch gebackene Tour de France-Sieger Bjarne Riis und das deutsche Sprinter-As Erik Zabel, der das Rennen - unter dem damaligen Namen "HEW-Cyclassics" - 2001 gewonnen hat.

1997 sorgte Jan Ullrich durch einen Doppelsieg bei der Tour de France und den HEW-Cyclassics für einen enormen Popularitätsschub des Radsports in Deutschland - und damit auch des Hamburger Profi-Rennens. Die Erfolge wurden belohnt: 1998 erhielten die HEW-Cyclassics den Status eines Weltcup-Rennens. Und seit 2005 - also zum zehnjährigen Jubiläum - gehört das Rennen in Hamburg zur neuen "Radsportkönigsklasse", zur UCI ProTour.

Von den HEW Cyclassics zu den Vattenfall Cyclassics
Der Titelsponsor des Rennens, die Hamburger Electricitätswerke AG (HEW), schloss sich im Jahre 2006 zusammen mit der Berliner Kraft- und Licht-Aktiengesellschaft (Bewag). Beide Unternehmen gehören seit dieser Zeit zum schwedischen Vattenfall Konzern, zu "Vattenfall Europe". Seither heißt die nunmehr weltbekannte Hamburger Rennveranstaltung: Vattenfall Cyclassics.

Weitere Informationen: www.vattenfall-cyclassics.de
Manfred Schwarz
15.03.2007

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