Neu im Team

Im Porträt: Arne Naujokat

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Foto: Burkhard Sielaff

Jeder Radausfahrt liegt der erste Pedaltritt zugrunde. Jener Antrieb, der unsere gemeinsame sportliche Leidenschaft immer aufs Neue entfachen lässt. Neu ist auch Arne Naujokat . Nicht neu auf dem Rad, dieses zählt schon seit längerer Zeit zu seinem bevorzugten Fortbewegunsgmittel und Sportgerät, vielmehr neu im Team des RVH. Grund genug, den frisch gewählten stellvertretenden Präsidenten und gebürtigen Hamburger etwas zu durchleuchten.

Arne, wenn man Dich auf dem Rad antrifft, bist Du dann eher auf einem klassichen Stahlrad unterwegs oder einer High-End-Carbon-Maschine? Arne Naujokat: "Welches denn? Richtig klassisch oder High-End-up-to-date ist wohl keines meiner Räder. Am ehesten wird man mich auf meinem Stevens-Vuelta-Alurad antreffen. Meinen ersten gebrauchten Bianchi-Stahlrenner habe ich leider später weiterverkauft."

Nicht nur dieses Schicksal teilt er mit zahlreichen anderen Radsport-begeisterten, die ihrem "ehemaligen" hinterhertrauern. Auch den Einstieg zum Radsport fand Arne wie viele andere auch, durch die damaligen HEW-Cyclassics und durch die von Vereinen angebotenen RTF-Veranstaltungen. Arne: "Daran ist ganz klar mein damaliger Mitbewohner "schuld", der bei den "Cyclassics" gestartet ist und so den ersten "Kontakt" hergestellt hat. Er fuhr auch bei RTF´s gerne mit und hat mit dann dorthin mitgenommen. Ich glaube, ich bin ihn immer noch zu großem Dank verpflichtet."

Arnes Heimtverein ist der RSG Blankenese. Dort gibt es keine strikte Ausrichtung des betriebenen Radsports. Von MTB, RTF bis Triathlon ist vieles dabei wohl wird aber auch von den Mitgliedern eigenes zutun und Engagement gerne gesehen, um so die eigenen Veranstaltungen (u.a. "Blankeneser Rundtörn") anbieten zu können. Arnes eigenes Engagement, um im Team des Verbandes mitzuwirken, beruht auf seinen eigenen Erfahrungen. "Ich habe festgestellt, dass der Radsport insgesamt, aber auch in Hamburg, sehr bunt ist und dennoch scheint es mir so, dass die Probleme im Ehrenamt auch an uns Radsportlen nicht vorbei gehen. Das habe ich bei meinem Verein erlebt, als wir für unsere Veranstaltungen nicht mehr genügend Helfer zusammen bekommen haben, aber auch anhand der Verbandsmeisterschaften im letzten Jahr. Ich möchte mich daher weiter mit der Frage beschäftigen, wie wir es schaffen, wieder mehr "Mitmacher" für den Radsport zu finden. Sei es im Verband, im Mitgliedsverein, dauerhaft im Ehrenamt oder projektbezogen zu bestimmten Aktionen."

Auch der Blick über den Tellerrand hinaus, wo dieser doch gerade im Radsport besonders "breit" ausfallen kann, interessiert und spornt ihn an. "Der Kontakt zu anderen Vereinen und die dabei erlebte Unterstützungmotivieren mich, hier dazu beizutragen, dass es weiterhin viele unterschiedliche Veranstaltungen in Hamburg gibt. Ein Schlüssel dürfte sein, dass man vermittelt, dass die ehrenamtliche Arbeit zwar "Arbeit" heißt, aber vorallem Spass macht. Das erhoffe ich mir auch für mein mitwirken im RVH. Ausserdem bin ich neugierig, die Bereiche des Radsports in Hamburg kennen zu lernen, mit welchen ich bislang weniger Berührungspunkte hatte."

Seine eigenen radsportlichen Ambitionen sieht der 38-jährige in gemeinschaftlichen, regelmässigen Trainingsausfahrten wie auch bei den allseits beliebten Frühjahrs-Klassikern: das "Amstel Gold Race" in den Niedelanden steht dieses Jahr auf seinem persönlichen Programm. Die dafür nötgen Trainings-Kilometer kann Arne Naujokat bei einem anderen, lokalen Klassiker sammeln: am 10.April startet die Harburger RG in die RTF-Saison 2016 ("Elbe Classic") - das sollte nicht nur für den neuen stellvertretenden Präsidenten ein fester Termin im Radsport-Kalender sein.

Joerg Steffens
04.03.2016

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