HSB: Hauptausschuss hat getagt

Keine Kürzung der Mittel für Verbände und Übungsleiter

Gestern tagte der gut besuchte und diskussionsfreudige HSB-Hauptausschuss. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Finanzen – auch für die Verbände. Die Stadt will mehr Groß-Events nach Hamburg holen – und sie auch finanzieren.

Präsident Günter Ploß berichtete in seiner Begrüßung über regelmäßige Treffen mit der Behörde für Bildung und Sport (BBS) auf strategischer und operativer Ebene, neue Personalstrukturen und die Senatsinitiative, mehr sportliche Großveranstaltungen nach Hamburg zu holen. Die Stadt möchte mehr Großveranstaltungen (DM, EM, WM und ähnliche Events von nationaler und internationaler Bedeutung) nach Hamburg holen – und ist auch bereit, diese zu finanzieren. Das ist ein wichtiges Signal für die Sportverbände.

Den Hauptausschuss-Mitgliedern – den Radsport-Verband hat sein Vorsitzender Manfred Schwarz vertreten - wurde auch der Sportfördervertrag zwischen HSB, HFV und der FHH vorgestellt. Die Finanzierung des Sports in Hamburg wird auf eine neue Basis gestellt: Der HSB mit seinen angeschlossenen Verbänden wird in Zukunft unabhängig von den Einnahmen aus Glücksspielen (Lotto, Toto) sein und erhält eine gesicherte Grundfinanzierung in Höhe von 6,5 Millionen Euro pro Jahr. Davon bekommt der Hamburger Fußball-Verband jeweils rund 1,28 Millionen Euro, was seinem bisherigen Anteil an den allgemeinen Sportförderungsmitteln entspricht. Eine Kürzung der Finanzen für die Verbände und die Übungsleiter ist derzeit nicht zu erwarten. Der Senat hat dem Sportfördervertrag zugestimmt und der Bürgerschaft zugeleitet. Dieser Vertrag zwischen HSB, HFV und FHH gilt bis zum 30. Juni 2009.
Manfred Schwarz
23.05.2007

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