Radfahrer und Umwelt

Konfliktpotential im Gelände und auf der Straße

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Das war ein offiziell ausgewieser Wanderweg!

Traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast. In Deutschland soll es 45 Millionen Autos geben und 63 Millionen Fahrräder. Diese Zahlen belegen, wie die hohe Kompetenz zustande kommt, wenn Autofahrer und Fußgänger dem Radfahrer erklären, wo er zu fahren hat und wo nicht. Aber es gibt Fälle, da muss man die Sportkollegen als solche ermahnen.

Jetzt im Winter fährt man als Radsportler schon mal durchs Gelände und auch da gibt es Probleme. Generell hat man als Radfahrer das Recht auf den Wegen durch den Wald zu fahren, aber was ist ein Weg? Da wo vorher der Trecker den Baum aus dem Gebüsch gezogen hat? Wo schon Spuren sind? Die RV Germania hat ein Cross-Rennen ordnungsgemäß durchgeführt, aber jetzt sind Spuren im Wald und auf der Strecke wird trainiert. Und das ist nicht im Sinne der Genehmigung und auch nicht gut für den Veranstalter. Auf der Vereinsratssitzung kam dazu die Bemerkung, dass Lizenzfahrer sowas nicht machen. Das ist aber wohl eher eine müde Nichtzuständigkeitserklärung. Bleibt auf den Wegen!

Der Radsport als solches, in Hamburg, hat für den Umgang mit derartigen Konfliktfällen keine gemeinsame Argumentationsbasis. Da steht der Radsportler, auch und besonders als Veranstalter, immer wieder alleine da. Und die Probleme mit RTF-Veranstaltungen auf der Straße sind wohl eher zahlreicher als Gelände. Es gibt schon ein gewisses Theoriedefizit, das anzufassen ist. Der ADFC befasst sich mehr mit dem Einzelradfahrer im Straßenverkehr und ist schon ein ganzes Stück weiter. Zurzeit laufen Diskussionsveranstaltungen zur Kampagne „Ab auf die Straße“. Das betrifft zwar nur einen Teil unserer Probleme als Radsportler. Auch als Sportler ist man Radfahrer im Verkehr. Und in dieser Beziehung muss man nichts neues erfinden. Hingehen und mitdiskutieren!

Burkhard Sielaff
30.11.2011

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