An der Elbe: Cross-Doppelveranstaltung von Stevens

Ole Quast derzeit bester U23-Fahrer beim Deutschland-Cup

Die Saison der Straßenfahrer neigt sich dem Ende zu – und schon haben profilierte Cross-Spezialisten in Belgien die ersten spannenden Wettkämpfe bestritten. Hierzulande hat die Querfeldein-Saison in Wedel, an der Elbe, begonnen: mit dem traditionellen Hamburger Stevens-Cup. Wie im vergangenen Jahr gab es gleich eine Doppelveranstaltung – und die Chance, wichtige Punkte für den Deutschland-Cup zu holen.

Auf der den Cross-Fahrern wohl bekannten Strecke, auf der während des ganzen Jahres trainiert werden kann, hatte sich am Samstag und am Sonntag ein großer Teil der deutschen Spitzenfahrer im Querfeldein getroffen. Aber es gab auch starke internationale Konkurrenz: Neben Fahrern aus Dänemark hatten selbst der niederländische Weltmeister von 2000, Richard Groenendaal, und der österreichische Staatsmeister Peter Presslauer für die Starts zugesagt. Dem Lokalmatador, dem Deutschen Meister Rene Birkenfeld, standen also schwere Rennen bevor – zumal sich auch seine stärksten deutschen Konkurrenten, Malte Urban und Johannes Sickmüller vorgenommen hatten, bei den ersten wichtigen Cross-Rennen in Deutschland möglichst souverän zu siegen. Denn die Punkte, die in Wedel gewonnen werden, könnten entscheidend sein, wenn am 29. Dezember, nach 20 Rennen, in Vechta alle Punkte addiert werden, um den Gewinner des Deutschland-Cups dieser Saison zu ermitteln.

Noch ein Fahrer stand im Fokus des Geschehens: Ole Quast, auf der Straße noch Hamburger U19-Fahrer, startete am Wochenende in der neuen Querfeldein-Saison nicht nur schon in der U23-Klasse, sondern gleich auch mit im Feld der internationalen Elite. Und bereits am Samstag gelang es dem jungen Stevens-Querfeldeinfahrer dann, sich nicht nur unter den Spitzenfahrern zu halten: Er fuhr bereits an diesem Tag auf Platz Fünf – ein phänomenaler Erfolg, stand doch am Ende kein Geringerer auf dem Siegertreppchen als Richard Groenendaal, neben Rene Birkenfeld und Malte Urban, der Dritter geworden ist. Nur Johannes Sickmüller, der Deutsche Meister von 2006, hatte es geschafft, noch vor „Ole“ über die Ziellinie zu jagen.

Die Revanche war für heute angesagt. Das zweite Rennen der Doppelveranstaltung im Querfeldein – gesponsert vom Titel-Sponsor Stevens und dem Unternehmen Jeantex – wurde bei strahlendem Sonnenschein am Sonntag gestartet. Viele der begeisterten Zuschauer hatten es schon prognostiziert: Nach kurzer Zeit setzte sich Richard Groenendaal wieder an die Spitze; niemand war in der Lage, dem Niederländer ernsthaft Paroli zu bieten. Runde um Runde zeigte der Holländer, dass er an diesem Wochenende an der Elbe mit Abstand der Beste war. So gewann er souverän auch dieses Rennen – vor Malte Urban und Rene Birkenfeld.

Sensationell kam Ole Quast im Sprint auf den sechsten Platz – trotz eines Reifendefektes in der letzten Runde. Damit ist der Hamburger heute nicht nur strahlender Sieger in der U23-Klasse geworden: Ole Quast führt nun ebenfalls in seiner Altersklasse beim Cross-Deutschland-Cup.
cross_wedel_03.jpg

Start der Elite-Fahrer: Sofort superschnell

cross_wedel_04.jpg

Drei Spitzenfahrer - noch dicht zusammen: Malte Urban, Richard Groenendaal und Johannes Sickm?ller

cross_wedel_07.jpg

Der sp?tere Sieger wird immer st?rker

cross_wedel_06.jpg

Ole Quast bleibt dem Niederl?nder auf den Fersen

cross_wedel_09.jpg

Der strahlende Sieger im Interview

cross_wedel_08.jpg

Der zweite Sieger - nicht ganz zufrieden

cross_wedel_10.jpg

Der Drittplatzierte freut sich

cross_wedel_01.jpg

Lars Erdmann: Doppel-Sieger bei den Senioren

cross_wedel_02.jpg

Der WA hat alles im Griff

cross_wedel_05.jpg

Drei Damen von der Organisation: Versorgung und Nummernausgabe

cross_wedel_11.jpg

Peter Prautzsch (l.) gratuliert Volker Quast, dem stolzen Vater

Text und Fotos: Manfred Schwarz
23.09.2007

Sponsoren

Bergamont

Newsticker

  • Präsidiumssitzung
    09.11.2019: Die nächste Präsidiums­sitzung findet am 25.11.19 um 19:00 Uhr beim NDR im Kantinenbereich statt.

Facebook

Facebook Facebook Facebook

Standpunkte zum dopingfreien Radsport

Der Radsport-Verband Hamburg bekennt sich zum dopingfreien Radsport, nach unseren Leitsätzen soll sich jeder Aktive des Verbandes richten. Unsere beson­dere Fürsorge gilt dem Nachwuchs. weiter

Website durchsuchen