Weltcup-Finale in Hoogerheide

Ole Quast zeigt in Holland Flagge

Eine Woche vor der Weltmeisterschaft im norditalienischen Treviso haben auch Crosser des Hamburger Stevens-Team am Weltcup-Finale in Hoogerheide (Niederlande) teilgenommen. Der Deutsche Vizemeister Josef Rauber kam bei den Junioren mit den Bedingungen des WM-Kurses für 2009 besser denn je zurecht und belegte am Ende Platz zehn . Das war die beste Platzierung eines deutschen Juniors in diesem Weltcup-Winter.

„Es ist super gelaufen heute. Ich hatte den Kopf frei und erwischte auch einen guten Start“ - mit diesen Worten zeigte sich der Saarländer mit dem Ergebnis und seiner Leistung eine Woche vor der WM hoch zufrieden. Nicht ganz so gut lief es für Toni Bretschneider: Erst gegen Ende des Rennens kam er besser in Schwung, aber über den 46. Platz nicht hinaus. „Die Strecke war heute nur mit viel Kraft zu bewältigen. Dafür bin ich aber überhaupt nicht der Typ. Da ging heute einfach nichts mehr“, so Bretschneider, einer der Jüngsten im Feld der Weltelite.

Bei den U - 23 -Fahrern " konnte der Hamburger Ole Quast in seinem ersten U 23-Jahr zwar nicht mit der Spitze mithalten, fuhr aber als 17. sein bislang bestes Ergebnis bei einem U 23-Weltcup ein " (Rene Penno). „Das ist mein bestes Weltcup-Ergebnis, obwohl ich am Anfang sogar etwas Pech hatte und stürzte. Meinem Ziel, bei der WM unter die ersten 15 zu fahren, bin ich einen großen Schritt näher gekommen“, sagte Ole Quast. Sein Teamgefährte Yannick Tiedt wurde 19. „Ich bin einen schlechten Start gefahren und habe dann von hinten wieder alles aufgerollt. Es war zwar nicht so gut wie vor einer Woche in Liévin, aber es geht schon in Ordnung“, erklärte er nach dem Rennen.

Im Elite-Feld beendete der Schweizer Meister Christian Heule (Stevens) das Rennen auf Rang 14. Zehn Plätze dahinter erreichte der Deutsche Vizemeister Johannes Sickmüller (Hamburg) das Ziel. Der Dresdner René Birkenfeld hatte mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Er wurde mit einer Runde Rückstand 38. „Mir war schlecht, ich hatte Magenkrämpfe und zwischendurch wurde mir auch noch schwindlig. Dabei hatte ich einen guten Start erwischt, aber dann musste ich leider rausnehmen“, befand René Birkenfeld . Er war im vergangenen Jahr an gleicher Stelle Siebter geworden.
MSz
22.01.2008

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