"German Frauleins" Teil 2

RAAM - Race Across America

sportograf-42403128.jpg

Teamleistung

Hier nun der angekündigte 2. Teil des Interviews mit den German Frauleins.

Auch auf der Homepage der RG Uni wird die erste Teilnahme eines deutschen Frauenteams beim RAAM mit allen knallharten Fakten dargestellt, zudem suchen die vier Frauleins auch auf sehr innovative Art und Weise finanzielle  UNTERSTÜTZER!


Wie laufen die Vorbereitungen?

Unser Training läuft richtig gut. Aber der organisatorische Aufwand des RAAM kostet irre viel Zeit. Besonders die Suche nach Sponsoren und Kooperationspartnern ist sehr aufwändig.

Hier benötigen wir auch immer noch Unterstützung, weil das Rennen einfach wahnsinnig teuer ist. Jeder einzelne von uns erbringt einen Eigenanteil, der die Reisekosten abdeckt. Bei Startgeldkosten von 8000 USD pro Team, Einwegmieten und Treibstoff für Wohnmobil und Pace-Car, Transportkosten etc. kommen aber noch weitere Belastungen auf unser Team zu, die wir nur mit Hilfe von Sponsoren decken können.

 

Steht das Team, kennt Ihr Euch alle?

Ja, unser Team steht. Insgesamt haben wir sieben Crewmitglieder, die uns in Amerika begleiten. Wir kannten uns im Vorwege nicht alle, jeder von uns hat einige Begleiter mitgebracht. Wir haben aber inzwischen schon viel Zeit gemeinsam mit Vorbereitungen verbracht und sind uns sicher, dass wir ein super Team sind!

Worauf habt Ihr bei der Teambildung besonders geachtet?

Am Wichtigsten war für uns, dass alle richtig begeistert vom RAAM sind. Die Zeit in den USA wird schließlich sehr anstrengend werden, für das Team mindestens genauso wie für uns Fahrerinnen. Das hält man nur durch, wenn man ein gemeinsames Ziel vor Augen hat und bereit ist, sich diesem großen Ziel auch unterzuordnen.

Das A&O ist also die Teamfähigkeit und die Belastbarkeit in Extremsituationen. Zusätzlich haben wir natürlich auch auf praktische Fähigkeiten geachtet. Z. B. ist Nico Physiotherapeut und Tilo übernimmt den Posten des Mechanikers.

Habt Ihr Kontakt zu anderen Teams oder kennt Ihr Teams, die das RAAM bereits gefahren sind?

Kati selbst ist das RAAM ja schon einmal gefahren. Kontakt zu verschiedenen Teams entstand durch Besuche von Filmvorführungen oder Vorträgen über deren Teilnahme am RAAM. Natürlich haben wir alle verschiedene Bücher über das RAAM gelesen oder Videos gesehen.


Wie seid Ihr auf Euren Teamnamen gekommen?

Wir sind ein deutsches Frauenteam, das sollte im Namen erkennbar sein. Das Rennen ist in Amerika, deswegen ein englischer Teamname. Weil das deutsche „ä“ in Amerika nicht bekannt ist, sagen die Amerikaner ohnehin „Frauleins“. So hatten wir unseren Namen gefunden „German Frauleins“.

Was bedeutet es für Euch, das RAAM als erstes deutsches Frauenteam zu fahren?

Es ist schon ein tolles Gefühl, etwas zu machen, das es vorher noch nie gegeben hat. Wir haben großen Respekt vor diesem Rennen, wissen aber, dass wir es schaffen werden. Und gleichzeitig wollen wir damit zeigen, dass sich Frauen im Hobbyradsport nicht verstecken müssen und sich genauso an die ganz großen Herausforderungen herantrauen können wie die Männer.

Aber wie schon gesagt, wir benötigen weiterhin Sponsoren. Wir fänden es extrem schade, wenn unser Projekt, in das wir selbst und viele andere schon so viel Arbeit gesteckt haben, uns  letztendlich bei der Finanzierung an unsere Grenzen bringen würde. So viele Männerteams haben bereits Unterstützung erfahren, um ihren Traum RAAM wahr werden zu lassen.  Wir hoffen einfach, dass auch wir noch weitere Partner finden, die dazu beitragen wollen, dem Frauen-Hobbyradsport einen kleinen Schritt aus dem Nischendasein zu helfen.
Sollten wir übrigens tatsächlich mehr Geld bekommen als wir für das RAAM benötigen, wollen wir es natürlich nicht für uns behalten!  Deshalb werden wir damit das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) unterstützen.

Ohnehin hat jeder Sponsor auch die Gelegenheit einen Anteil seines Geldbetrages für unser Projekt direkt dem AKK zu spenden und sich so neben den German Frauleins auch für die kleinen Patienten des Krankenhauses einzusetzen.

Volker Quast
17.02.2014

Sponsoren

Bergamont

Newsticker

  • Präsidiumsssitzung
    10.02.2020: ACHTUNG: Die nächste Präsidiums­sit­zung am 23.03.2020 beim NDR wird hiermit ABGESAGT!

Facebook

Facebook Facebook Facebook

Standpunkte zum dopingfreien Radsport

Der Radsport-Verband Hamburg bekennt sich zum dopingfreien Radsport, nach unseren Leitsätzen soll sich jeder Aktive des Verbandes richten. Unsere beson­dere Fürsorge gilt dem Nachwuchs. weiter

Website durchsuchen