Tour de Berlin

Radteam Hamburg beim UCI Weltcuprennen

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Teamleiter Michael Gaumnitz konnte für die anspruchsvolle 5-Etappenfahrt über Pfingsten auf die erfahrensten Fahrer vom Radteam Hamburg zurückgreifen: Bastian Faltin, den genesenen Arne Kenzler, Yannik Tiedt, Raoul Rothe und Ole Quast (alle HRV) und den „Jungfahrer“ Kai-Kustin Becker (RGH), begleitet vom Co-Betreuer Wolfgang Arndt, einer Physiotherapeutin und zwei Berliner Mechanikern. Dieser Aufwand sollte Früchte tragen. (Anmerkung: Frank Plambeck wurde 1982 Dritter und 1987 und 1988 jeweils Zweiter der Rundfahrt).

Erste Etappe: 29.05.-133 km Straße
Ein starker Wind sorgte sofort nach dem Start für Grüppchenbildung und hartes Fahren an der Windkante. Yannik Tiedt (HRV) überraschte im Rennen in seiner Heimatstadt mit einem tollen 10. Platz in einer 20-köpfigen Spitzengruppe; der Rest erreichte im Hauptfeld das Ziel.

Nach dem ersten Tag, zeigte sich Michael Gaumnitz zufrieden. Schließlich waren 3 Nationalmannschaften, die führenden Teams der Bundesliga sowie bekannte niederländische Mannschaften am Start.

Zweite Etappe: 30.05.- 152 km Straße
Die ursprünglich geplanten 152 km wurden um zwei Runden auf 127 km gekürzt. Ein Unwetter mit Starkregen hatte zahlreiche Stürze und Defekte zur Folge. Zuweilen gaben nur die Lichter der Begleitfahrzeuge Orientierung auf der holprigen Kopfsteinpflasterstrecke.

Bastian Faltin erwischte zum richtigen Zeitpunkt die richtige Gruppe und beendete das Rennen mit einem großartigen 4. Platz; er wurde von der Jury als aktivster Fahrer im Feld gewertet und mit einem entsprechenden Trikot geehrt.

Yannik Tiedt (HRV) stürzte und hatte wie auch Raoul und Ole einen „Platten“, aber alle beendeten das Rennen im Hauptfeld.

Das Radteam Hamburg belegte für diese Etappe den hervorragenden 4. Platz und liegt in der Gesamtwertung nun auf Platz 6 von 18 Mannschaften mit jeweils 6 Fahrern.

Dritte Etappe: 31.05.,09.30 h Einzelzeitfahren über 16,5 km
13. Bastian Faltin, 31. Yannik Tiedt und 34. Ole Quast

Vierte Etappe: 31.05., 16.00 h, 125 km Straßenrennen
Telefonisch konnte Michael Gaumnitz einen tollen 2. Platz für Bastian Faltin im Massensprint melden, der Rest des bislang erfolgreich fahrenden Teams bewegte sich im Hauptfeld. Arne Kenzler stieg in dieser Etappe aus, der Trainingsrückstand war krankheitsbedingt erwartungsgemäß zu groß, die Etappenfahrt durchzustehen.
Teamleiter: „Raoul und Ole erwiesen sich einmal mehr als hervorragende Teamarbeiter und es war in jeder entscheidenden Gruppe mindestens ein Fahrer vertreten. Auch mit dem Erstjahresfahrer Kai Kustin Becker bin ich hochzufrieden, er soll die Fahrt durchstehen und auf Anweisungen der „älteren“ Fahrer reagieren und helfen, beides hat er bislang gut bewältigt.

Fünfte Etappe: 01.06., 10.00 h, 175 km Straßenrennen
Gewinnt einer deutscher Fahrer und /oder ein deutsches Team die 5- Etappenfahrt in der Bundeshauptstadt ? Ole Quast konnte sich immerhin über 35 km in der Spitzengruppe mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h halten,. Am Ende kam es zum Massensprint auf dem Kurfürstendamm, den der auch im Norden bekannte Steffen Karow gewann.

Gesamtwertung nach 5 Etappen:
11. Yannik Tiedt;
18. Bastin Faltin;
30. Ole Quast;
45. Raoul Rothe;
59. Kai-Kustin Becker
(80 Fahrer erreichten das Ziel nach 593,9 km) 

Das Radsportteam Hamburg sicherte den 6. Platz in der Mannschaftsgesamtwertung und ist damit aus deutscher Sicht das drittstärkste Team hinter KED-Bianchi und LKT Brandenburg. Einzelsieger der Etappenfahrt ist der Erstjahresfahrer Franz Schiewer vom LKT Team Brandenburg vor dem Niederländer Tom Relou und Jacob Steigmüller.

Fazit
Teamleiter Gaumnitz: “Es war eine großartige Etappenfahrt, mit starker Konkurrenz. Unsere Jungs haben sich sowohl durch starke Einzelleistungen als auch durch ein wirkliches Teamverhalten ausgezeichnet. Bei Yannik, Bastian, Ole und Raoul war bekannt was sie können; Kai hat toll gekämpft und das Ziel als „Teamarbeiter“ erreicht und Arne steht nach krankheitsbedingtem Ausfall dem Team für bevorstehende Aufgaben zur Verfügung. 

Der besonderer Dank gilt dem Co-Betreuer „Wolle“, der Physiotherapeutin „Anico“ und den „Schraubern“ Armin und Flori.
Volker Quast
02.06.2009

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