Hummelbike

Räder die auch uns bewegen

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Franz Liebel, Wahlhamburger, Fahrrad-Enthusiaist und Hummelbike-Initiator läßt seit einigen Jahren Bilder für sein Projekt sprechen. Bilder in allen Farben, gezeichnet und gemalt von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenene aus allen Ecken der Welt. Was alle eint: Das Fahrrad ist bei allen Kunstwerken im Zentrum des Schaffenden und Betrachters. Franz Liebel nennt das Fahrad, die genialste Erfindung der Menschheit. Sein Wunsch ist es, dem Fahrrad einem gebührenden Platz in unserer Gesellschaft einzuräumen. Mit der künstlerischen Kampagne, "Räder, die uns bewegen", startet Liebel mit seinem Projekt Hummelbike einen einzgartigen Beitrag zur Mobilitäts- und Verkehrserziehung von Kindern und Eltern. Persönlichkeiten aus Politik, Wisenschaft, Forschung, Kunst, Sport und Unterhaltung hat er aufgerufen, ihr Fahrrad zu zeichnen und an Hummelbike zu senden. Diese werden im Anschluß vielerorts präsentiert bevor sie im Herbst zugunsten der Finanzierung von Radfahrsicherheits-Kursen für Kinder versteigert werden sollen. "Im Grunde mache ich Lobbyarbeit für das Fahrrad" erklärt Franz Liebel. Doch vielmehr sind es die stetig steigenden psychomotorischen Schwächen bei Heranwachsenden, die der Sozialpädagoge mit Hilfe von Fahrrad-Trainings entgegenwirken möchte. Liebel: "Aus Gründen der Nachhaltigkeit müsste dem Mobilitätsverhalten von Kinder- und Jugendlichen erste Priorität zukommen. Eine zunehmende Zahl von Grundschülern kann nicht mehr sicher Rad fahren, dies zeigen verschiedene aktuelle Studien der Unfallforschung." Wie erlebst du dabei die Einstellung der Kinder und Jugendlichen zum Thema Fahrrad(fahren)? "Die Faszination der  Kinder zum Fahrrad ist einmalig, kein anderes Verkehrsmittel ist bei Kindern und Jugendlichen so beliebt und verbreitet."

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Wie fing es eigentlich damals mit Hummelbike und der Fahrrad-Postkarten-Kunst an? "Angefangen hat es in einer Fahrradwerkstatt in Hamburg-Altona. Die erste Bleistift- Fahrradzeichnung des damals 6-jährigem Finn habe ich 2006 gescannt und nachcoloriert. Seit dieser Zeit lässt mich diese Radkunst nicht mehr los" erinnert sich Liebel. Und wieviele Postkarten sind mittlerweile mit den Jahren zusammen gekommen und wo überall her? "Die jüngsten Zeichner sind 1 Jahr alt und meine älteste Zeichnerin ist 104 Jahre alt. Zur Zeit sind es mehr als 1900 colorierte und bearbeitete Zeichnungen. Die letzten schönen Zeichnungen sind aus einer kleinen Schule in Patagonien im Süden von Chile und aus Gambia eingetroffen. Auf die Fahrradzeichnungen von den Osterinseln und die aus dem ewigen Eis, von den Überwinterern der Neumeier-Sation III in der Antarktis warte ich noch sehnsüchtig." Franz Liebel ist nicht nur fasziniert von der über zweihundert-Jährigen Erfindung, sondern auch fokusiert auf die Möglichkeit und Chance, das Fahrrad als geeignetes Verkehrsmittel und Sportgerät weiter bei Kindern- und Jugendlichen zu etablieren. Das bietet auch dem Radsportverband eine gute Möglichkeit zu einer gemeinsamen Aktion. Denn dort, wo Kinder- und Jugendliche Sinn und Spaß am alltäglichem radfahren begreifen und erfahren können, bestehen gute Chancen, unseren fasziniernden Sport auch längerfristig Heranwachsenden näherzubringen und zu vermitteln. Franz Liebel war bereits Gast auf der Radrennbahn in Hamburg - kennt und schätzt deren Möglichkeiten und Gegebenheiten. Joerg Steffens: "Wir sind hellhörig geworden, als wir von Hummelbike und dem Projekt erfahren haben. Wir finden, es würde sich sehr gut bei einem offenen Kinder und Jugendtag auf und an der Radrenbahn machen." Wird es einen solchen in der kommenden Saison geben? "Wir wollten einen solchen schon im letztem Jahr veranstalten, aber leider hat es aus organisatorischen Gründen nicht geklappt. Aber das Areal in der Hagenbeckstrasse ist sehr gut dafür geeignet. Nicht nur die Bahn selbst sondern auch die Wege drumherum und auch auf der Fläche vor der Anlage, ließe sich ein Parcour o.ä. für Kids realisieren."

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"Wir hatten in den letzten beiden Jahren Schulklassen auf der Radrennbahn zu Gast, mit denen wir an einem Tag zusammen etwas auf der Bahn aber auch im Innenfeld gefahren sind. das ging schon in die ähnliche Richtung, wie das Projekt, welches Franz Liebel leitet. Von einfachen Geschicklichkeitsübungen bis zum sportlichen radfahren und Spass, hat ihnen beides gemacht" ergänzt der aktuelle Koordinator für die Radrennbahn. "Wir sind natürlich froh, dass wir zumindest zwei, drei Räder in Kindergrössen vor Ort haben, die durch das eigene Engagement finanziert werden konnten. Diese sind sehr beliebt und oft im Einsatz. Egal ob im Training oder an unseren Renntagen. Und das ist dann wiederum für die sportliche Nachwuchsförderung interessant und wichtig." Denn, auch das sind Räder, die uns bewegen. Wo man Hummelbike in diesem Jahr in Aktion sehen kann, fasst Franz Liebel zusammen: "Wir sind auf verschiedenen Fahrrad-Events dieses Jahr mit dabei. Bei der ADFC-Radreise Messe genau so wie bei der Velo Hamburg und den Altonaer Biycle Days. Und dann hoffentlich auch, bei einer gemeinsamen Aktion mit dem Radsportverband auf der Radrennbahn." Weitere Informationen zu Hummelbike und die Aktion "Räder, die uns bewegen" unter: http://hummelbike.de/.

Joerg Steffens
31.01.2017

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