Ole Quast und Jannick Geisler fahren starke Rennen

René Birkenfeld Dritter beim Frankfurter Radcross

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Ole Quast

Gegen die Übermacht aus Hannover war René Birkenfeld chancenlos: Der Deutsche Meister im Stevens-Trikot beendete den Frankfurter Radcross am Sonntag hinter Philipp Walsleben und Malte Urban (beide Heinz von Heiden) auf Rang drei.
Alle Mühen wurden nicht belohnt. „Gegen die drei war ich einfach ohne Chance“, stöhnte René Birkenfeld, der unterwegs viel arbeitete, sich aber einer Übermacht in Schwarz-Rot gegenüber sah. „Aber wenigstens habe ich mich nach dem vierten Platz im vergangenen Jahr nun aufs Podium verbessert“, war der Stevens-Crosser trotzdem zufrieden.

Gleich nach dem Start gehörte er zu einer fünfköpfigen Spitzengruppe, die die ersten Runden dominierte. Zwischenzeitlich hatte sich René Birkenfeld zusammen mit Malte Urban abgesetzt, doch die beiden wurden wieder eingeholt und die taktischen Spielchen begannen erneut. Diese Phase nutzte Johannes Sickmüller, um noch einmal aufzuschließen. Als wenig später Philipp Walsleben zur entscheidenden Attacke ansetzte, musste aber auch der Deutsche Vizemeister wieder abreißen lassen und wurde am Ende Sechster. Vorn konnte zunächst nur René Birkenfeld mit Philipp Walsleben mitgehen, ehe der sich in den engen Kurven mehr und mehr absetzte. Von hinten bekam René Birkenfeld dann noch Gesellschaft von Malte Urban, der dem Stevens-Crosser in der letzten Runde noch einige Meter abnehmen konnte.

Auf Rang acht folgte Ole Quast, der am Vortag beim Weltcup in Mailand noch Rang 27 belegte. „Ole ist heute dass vielleicht stärkste Rennen des Jahres gefahren“, lobte der Sportliche Leiter Jens Schwedler den Kampfgeist und die Moral des Hamburgers. Der kam mit dem schmierigen Untergrund bestens zurecht und zeigte sich auch nach der langen Rückreise aus Italien noch topfit. Obwohl er nicht den besten Start erwischte, arbeitete sich der 18-Jährige immer mehr nach vorn und lag in der letzten Runde sogar auf Platz sieben. Ein kleiner Sturz aber kostete ihm die bessere Platzierung. In der U 23-Wertung wurde er Dritter. Fünfter der U 23 wurde Sascha Wagner, der ebenfalls direkt aus Mailand anreiste. Yannick Tiedt wurde Siebter der U 23. Auf den Plätzen zehn und elf landeten mit Sascha Weber und dem Slowaken Robert Gavenda zwei weitere Stevens-Fahrer.

Bei den Junioren verpasste Josef Rauber, in Frankfurt im Nationaltrikot unterwegs, das Podium nur um fünf Sekunden. Hinter Fabian Danner und Simon Nuber (beide Wangen) sowie dem Tschechen Marek Benda wurde der Saarländer Vierter. „Das war heute wichtig für ihn“, wertete Jens Schwedler den vierten Platz als Erfolg. Immerhin stand die fast komplette nationale Elite der Junioren am Bornheimer Hang am Start. Das bekamen auch die anderen Stevens-Junioren zu spüren, die allesamt nur aus der zweiten Reihe starteten. „Da war es natürlich schwierig, gleich nach vorn zu kommen. An der Treppe waren die ersten schon davon“, berichtete Enno Quast, der das Rennen auf Rang acht beendete. „Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, mit der Platzierung nicht. Ich musste mich erst nach vorn arbeiten, das hat ganz schön Kraft gekostet“, lautet das Fazit des Juniors, der sich gut in Form fühlt. Toni Bretschneider beendete das Rennen auf Rang zehn, 16. wurde Finn Lukas Schmidt.

Für den einzigen Sieg an diesem Wochenende sorgte Gesa Brüchmann. Nach längerer krankheitsbedingter Pause fuhr sie in Frankfurt ihr erstes Rennen in diesem Winter und gewann gleich mit deutlichem Vorsprung. In der Jugendklasse beendete Wenzel Böhm-Gräber das Rennen auf Rang fünf. Den Sieg hier holte sich der Harburger Jannick Geisler.
Rene Penno
10.12.2007

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