Auch das noch

Rennen für alle

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Foto: Burkhard Sielaff

Der Mai fing irgendwie schon Ende April an. Die Landesverbandsmeisterschaften mussten eine Woche vorgezogen werden, weil in Schleswig-Holstein, am vom BDR vorgesehenen Termin für die Meisterschaften, ein neuer Landtag gewählt wurde. Unabhängig vom Termin, haben Radrennveranstalter noch ein paar zusätzliche Probleme, überhaupt ein Rennen auf öffentliche Straßen zu bringen. Außerdem ist die Anzahl der „echten“ lizensierten RennfahrerInnen sehr überschaubar geworden. Trotzdem gibt es einige Entwicklungen, die hoffen lassen. Und das auch für Leute, die nur gelegentlich Radfahren als Wettkampfsport sehen. Festzustellen ist, das es schwieriger wird, als normaler Verein, ein Rennen zu veranstalten. Das gilt gerade für "unsere" Veranstaltungsgrößen. Man muss Geld verdienen wollen, um von der "Öffentlichkeit" die Straße für einen Tag im Jahr, zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das ist normalerweise aber gar nicht unsere Absicht. Kostendeckende, gute und günstige Radfahrgelegenheiten sollen es sein. Radfahren geht zwar irgendwie fast immer. Für einigermaßen reguläre  Rennveranstaltungen, muss man sich allerdings etwas einfallen lassen.  

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Foto: Burkhard Sielaff

In der Hinsicht ist in den letzten Jahren auch einiges passiert. Jedermann- oder Hobbyrennen sind sicher nicht der Traum eines gestandenen Lizenz-Radsportlers, der ein Rennen organisieren will. Meist geht es aber gar nicht mehr ohne. Entsprechende Einzelrennen innerhalb eines Renntages sind praktisch die Regel. Anders kommt man nicht mehr über die Runden. Das gilt für Straße und Cross und mittlerweile auch für die Radrennbahn, zumindest in Hamburg. Auch wenn die Entwicklung wohl eher aus der Not kommt, ist es nicht unbedingt ein Nachteil. Bietet sich doch damit, so manchem Breitensportler die Gelegenheit, mal Rennluft zu schnuppern. Außerdem spricht man damit Leute für die Vereine an, die zum sportlichen Radfahren über Veranstaltungen wie den Cyclassics gekommen sind.

Eine ganz neue Entwicklung ist, Lizenzfahrer und sog. Hobbyfahrer gemeinsam in einem Lauf zu starten. Die Wertung erfolgt weiterhin getrennt. Mit derartigen Trainingsrennen wird beim Specialized Cup, aber auch auf der Radrennbahn Hamburg experimentiert. Damit will man interessante Rennen mit sinnvollen Starterzahlen erreichen. Radrennen sind auch als Zusschauersport empfehlenswert. In der Regel wird kein Eintritt verlangt. Also hinfahren, am Besten mit dem Rad. Und auch die Hürden zum selber mitmachen sind niedriger geworden. Also hin! Dazu bieten sich gerade in den nächsten Tagen einige Möglichkeiten.

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Foto: Burkhard Sielaff

Mit dem Suicycle-Bahnpokal und dem Specialized Cup, ergänzt um einige Einzelrennen, hat sich das Angebot für Hamburger Rennfahrer gegnüber dem Vorjahr verbessert. Nutzt es!

Die Termine:

13.05. & 14.05. Radrenntage City-Nord

14.05. CityGiro Rellingen

17.05. Suicycle-Bahnpokal

21.05. Specialized-Cup

Joerg Steffens/Burkhard Sielaff
11.05.2017

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Newsticker

  • Sieg in Kiel
    18.06.2017: LUCAS CARSTENSEN (HRG/Team Embrace The World Cycling) gewinnt das 69. Kieler-Woche Radrennen in der A/B-Elite vor Leon Rohde (Sunweb DT)
  • Weiter erfolgreich
    17.06.2017: In Flintbek siegte LUCAS CARSTENSEN (HRG/Team Embrace The World Cycling) vor Max Lindenau (RV Germania/Stevens Racing Team)
  • Punkte für Seubert
    14.06.2017: Timon Seubert (FC St.Pauli/Suicycle Track Team) holt beim dritten Lauf zum Suicycle-Bahnpokal auf der Bahn in Hamburg den Tagessieg in der Männer-Wertung
  • Präsidiumssitzung
    12.06.2017: Die nächste Präsidiumssitzung findet am
    26.06.2017 um 19:00 beim NDR Raum K7
    statt

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Standpunkte zum dopingfreien Radsport

Der Radsport-Verband Hamburg bekennt sich zum dopingfreien Radsport, nach unseren Leitsätzen soll sich jeder Aktive des Verbandes richten. Unsere beson­dere Fürsorge gilt dem Nachwuchs. weiter

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