Youngclassics: Dritter Tag der Vier-Etappen-Tour

„Rund um die Binnenalster“ war entscheidend: Der Sieger heißt Nikias Arndt

Während Jens Voigt bei der Deutschland-Tour, in Hannover, seinem zweiten deutschen Toursieg entgegenraste, entschied in Hamburg das Rennen „Rund um die Binnenalster“ darüber, wie der Sieger der diesjährigen Hamburger Youngclassics heißt: Mit hauchdünnem Vorsprung siegte der gebürtige Hamburger Nikias Arndt, der heute für das Team Brandenburg fährt.

Auch auf der vierten Etappe gab es spannende Zwischen-Sprints und ein packendes Finale. Das Grüne Trikot des besten Sprinters eroberte sich Tobias Barkschat (Brandenburg).

Der Gesamtsieger der Youngclassics, Nikias Arndt, kam insgesant auf 216 Punkte. Dr. Rainer Schubert (Vorstandsmitglied von Vattenfall) und Dr. Manfred Schwarz (Vorsitzender des Radsport-Verband Hamburg) überreichten dem glücklichen Sieger das orangefarbene Siegertrikot und die Siegerschleife. Den zweiten Platz errang Lars Telschow (ebenfalls Equipe Brandenburg; 215 Pkt.) – vor Daniel Klemme (Bezirk Ostwestfalen-Lippe; 187). Auf den beachtlichen Platz 10 kam der Hamburger Enno Quast (155). Auf die Plätze 13 und 24 fuhren die Hamburger Nachwuchsfahrer Jannick Geisler (141) und Tjark Amende (99).

Bei den Special Olympics - für die Fahrer mit Handicap - gab es auch recht gute Leistungen. Beim Rennen mit Rennrädern siegte, nach sehr hohem Tempo, Holm Hoffmann (Radeberg, Sachsen).

Beeindruckend war das heutige Extra-Rennen der U15-Fahrer. Schon nach kurzer Zeit fuhr der Harburger Rennfahrer Felix Rieckmann (HRG) einen klaren Vorsprung heraus. Das Verfolgerfeld holte ihn nicht ein – im Gegenteil: Runde um Runde vergrößerte der Ausreißer seinen Vorsprung, der schon im letzen Jahr an der Binnenalster Zweiter geworden ist. Felix Rieckmann profitierte dabei auch von der Solidarität anderer Hamburger Fahrer – insbesondere Julian Lehmann (ebenfalls HRG) fungierte immer wieder als „Bremser“ bei den Verfolgenden, um dem Vereinskameraden die „Flucht“ nach vorn zu erleichtern. Souverän wurde Felix Rieckmann schließlich Sieger dieses Tages – vor Julian Lehmann, dem Sohn des Sportlichen Leiters der Youngclassics, Bernd Lehmann. Da freuten sich besonders die erfolgreichen Trainer von der Harburger RG: Susanne und Frank Plambeck.

Auf den dritten Platz kam Simon Evers (RV Urania Delmenhorst). Wacker schlugen sich auch Johannes Cords (RSG Blankenese; Platz 5) und Max Lindenau (RV Germania Hamburg; Platz 15).

Die Youngclassics sind in diesem Jahr – da waren sich alle Fachleute einig – wiederum zu einem großen Erfolg geworden; nicht zuletzt die beeindruckende Zuschauerkulisse an der Binnenalster hat diesen Erfolg unmissverständlich unterstrichen. Die Veranstalter - Upsolut und der Radsport-Verband Hamburg - sowie der Hauptsponsor Vattenfall können insgesamt zufrieden sein. Gleichwohl gilt es im nächsten Jahr, die Attraktivität dieser Vier-Tage-Tour noch weiter zu erhöhen. Ziel ist es, die Hamburger Youngclassics zur erfolgreichsten Etappen-Tour für den Rennfahrer-Nachwuchs in Deutschland zu machen. 
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So sprintet der U17-Nachwuchs

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Die Rennorganisatoren: Gregor Weinhold (lks., Upsolut) und Bernd Lehmann (RVH)

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Einer der Kommiss?re im Einsatz

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Ohne die ehrenamtlichen Kr?fte geht nichts

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Der Gesamtsieger

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Der beste Sprinter

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Der WA verliert nie die ?bersicht

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U15-Fahrer vor dem Startschuss

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Zuschauerkulisse am Jungfernstieg

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Julian Lehmann (mit gelbem Sturzhelm) kontrolliert das Verfolgerfeld

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Der letzte im U15-Feld: Auch er gibt sein Bestes

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Julian Lehmann (Mitte) bei seinem entscheidenden Sprint

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Felix Rieckmann: Der Sieger bei U15 - nach triumphaler Fahrt

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Der Sieger ist gl?cklich

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Die Special-Olympics-Fahrer vor dem Start

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Robin Habermann (r., neben Paul Lindemann) feiert heute seinen 11. Geburtstag

Text und Fotos: MSz
19.08.2007

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