Großer Preis der Stadt Elmshorn

RV Germania: Elf tolle Rennen - es herrschte dazu noch Kaiserwetter

Zum ersten Mal organisierte der RVG spannende Rennen in Elmshorn – 32 Kilometer nordwestlich von Hamburg. Elf Rennen gab es zu verfolgen - von der U11 bis zu den Männern der B- und C-Klasse. Auf einem schnellen Rundkurs boten die Rennfahrer Spitzensport – und dies einen Tag nach den Rennen „Auf der Panzerbahn“ in Hamburg-Harburg. 

Höhepunkt des Tages war das Rennen der Männer aus der B- und C-Klasse. Die Rennfahrer gaben ihr Bestes – auf dem kurzen und damit punktuell durchaus auch gefährlichen Rundkurs. Insbesondere in der ersten rechtwinkligen Kurve kam es zu etlichen Stürzen, die glücklicherweise alle zu keinen schweren Verletzungen führten. 

Schon nach kurzer Zeit setzten sich vier Fahrer ab – mit hohem Tempo und elegantem Stil. Das Peloton hatte keine Chance zum Nachsetzen. Immer weiter voranstürmend gelang es den vier Pedaleuren sogar, das Hauptfeld einzuholen. Besonders interessant: Zwei der Ausreißer hatten auch gestern auf dem Siegertreppchen gestanden. In Fischbek wurde Konrad Opitz von den Zehlendorfer Eichhörnchen trotz eines Defekts an der Schaltung Zweiter – heute nun wollte der 21-jährige sympathische Berliner Rennfahrer als Erster über die Elmshorner Ziellinie jagen. Hauptkonkurrent schien von Anfang der gestrige Sieger von der Panzerbahn zu sein: der überaus starke Fahrer Sebastian Weihausen vom schleswig-holsteinischen Post SV Heide.

Über den Sieg entschied der Schluss-Spurt, gefahren mit einem rasanten Tempo. Nicht einmal mit einer Reifenstärke Vorsprung siegte auf den letzten Zentimetern der bisherige B-Fahrer Konrad Opitz, der fortan als A-Fahrer seine Rennen bestreiten wird. Würdiger zweiter Sieger wurde Sebastian Weihausen. Einen hervorragenden dritten Platz erkämpfte sich Marco Lemke (Rendsburger Bicycle Club) – vor Gregor Hoops (Team Schleswig-Holstein). Damit haben am heutigen Tag in Elmshorn eindeutig die Fahrer aus dem nördlichsten Bundesland dominiert.

Ein packendes Rennen gab es zum Beispiel ebenfalls bei der U19. Einer der Favoriten hieß Jan-Robin Reikowski (RV Germania Hamburg), der gestern Sieger auf der Harburger Panzerringstraße geworden ist.

Auch in dieser Klasse wurde ein sehr hohes Tempo gefahren. Über weite Strecken zeigte sich der Germane immer wieder auch ganz vorn. Am Schluss aber gelang es dem nordrhein-westfälischen Rennfahrer Sebastian Breuer vom Krefelder Team Cycletec, sich abzusetzen. Mit deutlichem Vorsprung siegte der NRW-Fahrer, der gestern auf der Panzerbahn schon Dritter geworden ist. Den zweiten Platz belegte heute überzeugend Fynn Brestel (Kieler RV). Den glänzenden dritten Platz erkämpfte sich auf den letzten Metern der Favorit aus der Hansestadt: Jan-Robin Reikowski. Das freute besonders seinen Großvater Hans-Peter und seinen Onkel Marcus, die den Youngster immer wieder begeistert angefeuert hatten.

Alles in allem: Das war ein gutes Wochenende für den Radsport im Norden. Die „Doppelpack-Veranstaltung“, die Kombination von Panzerringstraße und Elmshorn – das meinte auch der frisch gebackene A-Fahrer aus Berlin, Karl Opitz – sollte institutionalisiert werden: Im nächsten Jahr werden an diesen Rennen noch mehr Rennfahrer teilnehmen.
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B-/C-Rennfahrer: in der gef?hrlichsten Kurve des Rennens

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Elegante Hasardeure - der sp?tere Sieger Opitz vorneweg

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Der Gewinner mit seinem Berliner Adjudanten Nino Laufer (r.)

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Drei Sieger auf dem Treppchen

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Heute endlich erster Sieger ...

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Die Sieger von der U19

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Bis zum Schluss im Stress: Der RVG-Vorsitzende Heinz Tidow

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Dr. Peter H?rtwig - auch als Anti-Doping-Arzt: stets unbestechlich

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Die Organisatoren vom Radsport und B?rgerverein (v. lks.): Peter Wall, Ingo von Appen, Ewald Dohrn, J?rgen Tillmann und Heinz Bohl

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Wolfgang B?ttner beh?lt die Ruhe ? hier beim Interview mit Ewald Dohrn und Dieter Skodda

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Jens Scheel und Martin Schwier von der Elmshorner Fa. Veloskop (Sponsor der RG Uni Hamburg)

Text und Fotos: Manfred Schwarz
16.09.2007

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