SCHNUPPERTAG - BAHN FÜR ALLE!

"Tausend Menschen machen die Radrennbahn bunt"

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Fotos: Burkhard Sielaff Trikots sind bunt, aber sie können keine Fragen beantworten.

Die zahlreichen Gäste und Teilnehmer des "Schnuppertages" genossen bei sommerlichen Temperaturen nicht nur das reichhaltige Kaffee- und Kuchenbuffet und das Grill-Angebot, nein  das sportliche Treiben auf der Bahn stand im Mittelpunkt.  Jede Menge an Kuchen und  Waffeln waren vor Ende der Veranstaltung ausverkauft, Getränke nahezu und der talentierteste Grillmeister der RG Uni war mit dem Verkauf auch zufrieden - auf einer RTF-Wertungskarte wäre sein Einsatz am Grill mindestens fünf Punkte wert gewesen.

Mit über 40 Teilnehmern für das angebotene "Jedermann-Zeitfahren" und über
120 Bahnfahrer/innen, kann man diese Veranstaltung auch aus sportlicher Sicht als Erfolg werten.
Der Radsport bietet viele Facetten. Das Radfahren an sich noch viel mehr. An diesem Tag kamen viele davon hier zusammen: Fixie-Fahrer, Strassenkuriere, Breitensportler, Bike-Polo-Interessierte, Tretrollerfahrer, Klapprad-WM-Teilnehmer (aus Hamburg und Bremen), Rennrad- und Radrennfahrer und Alltagsradler;  wie im wirklichen (Radler)Leben.

Bunt war es.
Entlang der Zielgeraden war Farbe zu sehen. Farbe auf Werbe-Folien. Farbe auf den Rädern. Farbe auf der Besucher-Tribüne.
Die Vielfalt der Teilnehmer und Besucher versprühte einen ganz eigenen Charme.
Farbe spiegelte sich auch bei den Helfern- und Helferinnen wieder.
Mit einem tollen Engagement waren am Start und an der Anmeldung zum Beispiel die Jungs vom FC St.Pauli Radsport dabei.
Wieder einmal gibt es tolle Fotos von Burkhard Sielaff (RV Endspurt). Klasse funktionierte das Zusammenspiel beim Betreuen der Bahn-Neulinge durch Marc  Gerlach (HRV) und der Mechaniker-Service durch Marcus (RG Uni). Über Manfred und Susanne (beide BSV) muss man nicht mehr viel schreiben.
Volker Quast (HRV) war da und moderierte, Paul Nehring (HRV), Inge Jabs (Germania), Wolfgang Strohband (RGH) und Bernd Dankowski (Club T. de la Course), Präsident des Radsport-Verbandes durften wir ebenfalls begrüssen.
Was uns fast noch mehr gefreut hat, war die Hilfsbereitschaft von Familie, Bekannten und Freunden, die weder in einem Radsport-Verein sind, noch unbedingt Radsport selber betreiben. Auch diese waren von 9:00 bis 15:00 Uhr vor Ort und hatten einen großen Anteil am Gelingen der Veranstaltung.

Viele Aktionen Rund um das "Schnuppern auf der Bahn" wurden von den Besuchern mit Interesse wahrgenommen.
So zum Beispiel die Trikot-Präsentation einiger Hamburger Radsport-Vereine - fehlte hier trotz eines Aufrufes  doch eine große Anzahl der dem Hamburger Radsport-Verband angeschlossenen Vereine, ließ dies aber nur die Aufmerksamkeit der Betrachter  grösser auf die dort repräsentierten Clubs zuteil.
Nur eine kleine Aktion - aber wenn man dahinter blickt, mit einer gewissen und gewünschten Signalwirkung.

Die Aussagen der Aussteller  (u.a. Stevens Bikes, Le Velo Hamburg, Perfect Getaway, Ducklieb/Winsole) waren durchweg positiv. Die Resonanz sei gut gewesen. Von vielen hörten wir, dass sie bei ähnlichen Veranstaltungen auf der Radrennbahn Hamburg, gerne wiederkommen würden.

Der ADFC zog ebenfalls eine positive Bilanz - der Fahrrad-Flohmarkt hat hierbei noch Entwicklungspotential, welches auf jeden Fall weiter verfolgt werden sollte.

Unser besonderer Dank gilt der Firma Kusch Mietmöbel Hamburg -toll,  was die für uns möglich gemacht haben. Ebenso freute es uns, daß wir bereits einige Werbe-Banner-Projekte realisieren konnten; weitere stehen kurz vor dem Abschluss.

Während der Veranstaltung konnten viele interessante  Gespräche geführt werden
- die meisten leider zu kurz, weil es doch während des Programm-Ablaufs jede Menge, beidseits der Bande  zu tun gab. Das gab und gibt es auch vor und nach der Veranstaltung. Vor allem, das danach ist uns sehr wichtig.

Wir haben soviel Interesse am "Bahn(er)fahren" mitgeteilt bekommen, soviel  Spaß und auch Ambitionen zur (eigenen Best-) Leistung, dass wir sehr optimistisch sind, dass der Weg, sich dem "Jedermann/Breitensport"-Bereich auch auf der Bahn zu öffnen, der richtige ist. Auch dieser hat Nachwuchs, Familien mit Kindern, die am Schnuppertag zum ersten Mal rundherum flitzten, bei denen die Lust und die Freude am Radfahren geweckt und gefördert werden sollte. Was sich daraus dann entwickelt - entwickeln kann, vermag niemand zu sagen.

Das Interesse an der Radrennbahn, daran mit einem richtigen Bahnrad dort erste Trainings-Schritte machen zu können, ist vorhanden. Dieses Feuer ist bei einigen entfacht - wir haben an die 34 konkrete Anfragen nach möglichen "neuen" Trainingsangeboten.

Sind es am Ende 10% der Teilnehmer des Schnuppertages, die sich tatsächlich zu einen regelmäßigen "Jedermann-Training" auf der Radrennbahn einfinden würden, dann wäre das ein Anfang, der langfristig viel mehr hergibt.

Der Hamburger Radsport-Verband sollte eine solche Möglichkeit nicht ungenutzt verstreichen lassen. Die Radrennbahn ist da. Um dort am Radsport aktiv teilzunehmen, ist keine Straßensperrung nötig. Kein Ausfall wegen Witterungseinflüssen. Sie ist zentral gelegen. Das sollte breiter genutzt werden. Für die Radsportvielfalt  in Hamburg.


Das Bahn-Team
29. April Hamburg

 

Jörg Steffen
01.05.2014

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