Mit dem Jugendleiter unterwegs

Schüler - Saisonvorbereitungscamp in Mölln

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Das Trainingslager in Mölln wurde von Jugendleiter Frank Plambeck vom 17.02. bis zum 19.02.2012 veranstaltet. Die Harburger RG nutzte den Termin ebenfalls für ein Aktiv-Wochenende und auch Präsident Volker Heyer war als Gast aktiv dabei. Die Berichte der Beiden finden sich im Folgenden. (Die Fotos sind von Susanne Plambeck)



Schüler – Saisonvorbereitungscamp in Mölln

Unter der Leitung des Verbandsjugendleiters Frank Plambeck und seines Stellvertreters Christopher Berlin trafen sich 11 Hamburger Schülerfahrer aus 4 Hamburger Vereinen am letzten Wochenende zu einem Saisonvorbereitungscamp in der Jugendherberge Mölln.

Integriert war die Veranstaltung in das jährliche Trainingslager der Harburger RG, die diesmal mit knapp 40 Vereinsmitgliedern vor Ort waren. Gefreut haben sich die Teilnehmer über den Besuch des Vorsitzenden des Hamburger Radsport-Verbandes Volker Heyer, der sich ausführlich mit den Teilnehmern beschäftigte und sich von der Ernsthaftigkeit der Veranstaltung überzeugen ließ. Volker ließ es sich auch nicht nehmen, dann gemeinsam mit den Jungs/Mädchen eine Trainingsfahrt zu unternehmen.

Nach dem Treffen am Freitag um 15.00 Uhr an der Elbbrücke in Geesthacht ging es über relativ einfache 50 km mit Rückenwind auf dem Rad nach Mölln, wo wir um 17.30 Uhr eintrafen. Nach dem üblichen Gewusel mit Zimmereinteilung und Abendessen trafen wir uns um 20.00 Uhr zum ersten Theorieabschnitt. Der einstündige Antidopingvortrag des Jugendleiters stand auf dem Programm. Und wie wichtig dieser ist, zeigt leider die Aktualität wieder einmal auf. Gebannt hörten sich die Schüler, aber auch Neulinge diesen Vortrag an, der mit vielen Hinweisen aus der Praxis/Beispielen gespickt war.

Am Samstag stand Praxis an. Morgens teilten der Germaniatrainer Christopher und der Harburger Trainer Frank die Schüler in zwei Gruppen und versuchten Doppel- bzw. Einerreihe zu trainieren. Nachmittags wurde dann noch mal Reifenwechsel und Radflicken geübt.

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Abends stand der zweite Theorieabschnitt auf dem Programm. Mithilfe des Overheadprojektors wurde Hinterradfahren, Doppelreihe und Kreiselfahren nahe gebracht. Dieses grundlegende Wissen muss ins Blut gehen, denn es ist das tägliche Brot des Rennfahrers. Anschließend erklärte Frank noch Auszüge aus dem BDR-Nachwuchsprogramm und ging dabei ausführlich ein, dass auch im Winter trainiert werden muss. Die Renn- und Trainingskilometervorgaben des BDR waren für fast alle hoch interessant.

Am Sonntag bewegte sich die Gruppe wieder Richtung Geesthacht. Christopher nahm die U 15er unter seine Fittiche und versuchte das am Abend zuvor erlernte in die Praxis umzusetzen. Wegen des aufkommenden Windes, natürlich immer noch aus Westen (Geesthacht) teilweise mit Schneeregen durchsetzt, wurde es noch einmal zu einer echten Gegenwind-Härteeinheit. Glücklicherweise hatten wir aber auch noch Helfer der RG Uni dabei, u.a. der Vorsitzende Thomas Jacobs, die uns sehr unterstützten.

Fazit: Alle Teilnehmer waren sich einig, solche Maßnahmen noch viel öfter durchzuführen. Die große Gruppe fördert nicht nur Geselligkeit und Zusammengehörigkeitsgefühl untereinander, sondern die Kids lernen über den Theorieteil und der anschließenden Praxis in der großen Trainingsgruppe sehr viel schneller die Technikgrundlagen.

Frank Plambeck

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Moritz der Sprinter

Frank Plambeck hat mich zum Trainingslager der Hamburger Radsportjugend vom 17.- 19.2.12 in Mölln eingeladen. Gerne bin ich dieser Einladung gefolgt, weil ich hoffte, bei ungezwungenen Gesprächen Aktive und auch Eltern kennen zu lernen und eine schöne Ausfahrt durchführen zu können.

Nachdem am Freitagabend den 17. die Verteilung der Zimmer überstanden war, bekamen wir von der Jugendherberge ein schmackhaftes Hühnerragout. Ab 20 Uhr hatte Frank einen Vortrag über die Gefahren des Dopings vorgetragen und ihn mit vielen praktischen Beispielen angereichert. Nach diesen Vortrag verspürt sicherlich keiner der Anwesenden mehr Lust auf die Chemie und Methoden des Dopings, nur um mal auf dem Treppchen zu stehen. Denn der Ruhm verfliegt schnell, die körperlichen Schäden bleiben bis zum Lebensende.

Am Sonnabend fuhren wir in Leistungsgruppen unterteilt, verschieden lange und schnelle Strecken. Pünktlich zum Start begann erst ein leichter, eiskalter Regen welcher sich später verstärkte. Ich hatte mich bei den Schülern angemeldet, die fahren ganz langsam nur ca. 25km/h!? Dummerweise waren in dieser Gruppe leistungsstarke Fahrer, die sich bei 30 noch locker unterhalten konnten. Ich nicht! Es war meine erste Radfahrt in diesem Jahr.

Nachdem Greta ernsthafte Atemprobleme bekam, teilte Frank eine kleine Gruppe ab, Christopher als Führer, Greta, Anneke, Moritz und ich. Wir fuhren dann nett mit gemütlichen 23km/h wieder Richtung Mölln zurück. Dieses war für uns alle gut, nur Moritz fing nun an, jeden Berg und jedes Ortseingangsschild für eine Attacke zu nutzen. Christopher sah es gelassen und so hatten wir alle auf den 27 Kilometern unseren Spaß.

Volker Heyer

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Burkhard Sielaff
21.02.2012

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