Paralympics

Silber für Dorothee!

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klicken und dann kann man es erkennen

Gold hat übrigens Andrea Eskau aus Magdeburg gewonnen. Die deutschen Handbikerinnen waren jedenfalls richtig gut.

Glückwunsch!

Meldung (bei Sport1.de)

Und auch die Männer haben gewonnen !

Meldung

 

 

 

 

 

Betreff: london zeitfahren

Hallo Alle, nach den ganzen SMS zu urteilen, die Dorothee gestern bekommen hat, scheint es ja, wenn auch keine Fernsehübertragung, so doch immerhin eine Radio- und Nachrichtenmeldung gegeben zu haben: Dorothee konnte im Einzelzeitfahren Silber gewinnen und ist superzufrieden. Das sieht man auf der Collage, die ich mitschicke, ziemlich deutlich.

Der Tag auf Brands Hatch war sehr sonnig, warm und trocken, was sicher dazu beigetragen hat, dass es keine Unfälle auf der extrem anspruchsvollen Strecke mit sehr haarigen Kurven gab. Dorothee hat sich körperlich gut, wenn auch sehr aufgeregt gefühlt, sie hat jedoch ihrer Schaltung gegenüber die ganze Zeit größte Zweifel gehegt, die sich auch ein bisschen bestätigt haben. Irgendwas hakelt und schaltet nicht, aber gestern hat das fürs Ergebnis zum Glück keine Rolle gespielt. Sie konnte einfach die kritischen Gänge auslassen und es hat trotzdem gereicht. Andrea ist genauso auf den Punkt topfit und hat eine brandneue, schnittige, leichte Rennmaschine aus Carbon. Sie konnte schon nach relativ kurzer Zeit auf Dorothee auffahren und letztlich absolut überlegen siegen. Hut ab! Laura aus Holland war eigentlich auch gut drauf, sagte mir ihr Vater (nach 8 km traf ich ihn, da hatte Laura auf Dorothee ca. 5 sec Rückstand, und er war dabei, seine jüngere Tochter zu trösten, die schon vor Aufregung in Tränen ausgebrochen war.)

Und im Ziel nach 16 km hatte Dorothee den Vorsprung auf Laura auf ca. 24 sec ausgebaut. Wow und unerwartet.

Wir als Publikum hatten schon generalstabsmäßig geplant, wo wir uns dann für die Siegerehrung platzieren mussten, um auch was zu sehen, und so haben Dorothees Schwester Doris und ich die ebenfalls enthusiasmierten Iren wirklich absolut HAUTNAH zu spüren bekommen. Irland 3 Medaillen, und die Gälische Hymne direkt in unsere Ohren gegrölt. Aber es hat sich gelohnt, das zu ertragen, man war wirklich hautnah dran, viel näher als in Peking, und man konnte mit der Athletin sogar Körperkontakt aufnehmen, ohne dass die Hostessen gemeckert oder gedrängelt haben.
Die deutschen Radsportler waren gestern nicht zu toppen. Bei elf Startern im Einzelzeitfahren 7 Medaillen! Wir haben aber vornehm nicht gegrölt... Wir haben dann im Zug Richtung Deutsches Haus, wo wir alle (Doris, ihr Mann Ged und ihre Tochter Katana und ich) eingeladen waren, gepflegt das erste Bierchen konsumiert und uns dort mit Dorothee getroffen, die ja immer mit Shuttleservice hin und her transportiert wird.

Das ist da im Deutschen Haus ein bisschen dekadent, meint Ged, man kann essen und trinken so viel man will (Naja, man ist ja bescheiden und würde das NIE über Gebühr strapazieren! Prost!), und es ist der Ort, wo Pressekonferenzen stattfinden und Medaillenempfänger vorgestellt werden und wo natürlich auch Sponsoren zugegen sind, um mal zu gucken, wo ihr Geld so hinfließt.

Es war wirklich gemütlich und ein gutes Gefühl, dass die ganze Anspannung jetzt abgefallen ist. Freitag kann kommen, Dorothee wird wieder ihr Bestes geben, aber selbst wenn es nicht optimal laufen sollte, hat sie mit Silber was erreicht, was doch nicht unbedingt sehr wahrscheinlich war. Heute Vormittag fährt Dorothee auf die Strecke und versucht mithilfe eines Mechanikers nochmal herauszufinden, was da nicht rundläuft mit der Schaltung und fährt ein Stündchen. Am Nachmittag treffen wir uns dann am Paralympischen Village und bummeln ein bisschen rum oder trinken ganz viel Kaffee!

Viele Grüße aus London
Chrissi

Burkhard Sielaff
06.09.2012

Sponsoren

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