Empfang in Hamburg

Thomas Bach beim Bürgermeister

Thomas Bach war Fechter, aber als Vizepräsident des IOC und Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, ist er unser oberster Sportler. Gestern (8.11.11) war der Jahresempfang des HSB und heute traf er sich mit dem Hamburger Bürgermeister. Bericht und Kommentar vom Präsidenten des HRV:

Der HSB rief und die Wichtigsten kamen. Zum HSB Empfang und am 9.11. zum Bürgermeister kamen neben dem DOSB Präsidenten Thomas Bach und unserem Innen- und Sportsenator Neumann, alle in Hamburg mit Sport befassten Bürgerschaftsabgeordnete, Beamte und Sportverbände.

Während HSB Präsident Ploß vor allem den Nutzen des Sport-Dekadenplans lobte und seiner Hoffnung Ausdruck gab, dass dieser auch verwirklicht wird, befasste sich Thomas Bach mehr mit dem Ehrenamt und dem Medikamentenmissbrauch.

Thomas Bach hob hervor, dass mit den tausenden ehrenamtlich Tätigen im deutschen Sport nur zu einem kleinen Teil der Leistungssport, aber in der Hauptsache die Freude an der Bewegung und die Gesundheit gefördert wird. Mit den Auswirkungen im sozialen Bereich erspart das Ehrenamt der deutschen Gemeinschaft hunderte von Millionen Euro für Gesundheitsreparaturen und juristischen Verfolgungen und Bestrafungen.

Eine persönliche Bemerkung zu diesem Thema: der Vertreter einer Sportagentur meinte, bald gäbe es in Deutschland nur noch große professionelle Clubs, weil Vereine und Verbände den Sport dilettantisch durchführen würden. Wenn man das, der Feststellung von Thomas Bach gegenüberstellt, stellt sich die Frage: Ist diese Sportagentur unwissend oder überheblich? Stellt Euch doch mal die Frage, ob professionelle Clubs, Behinderten, sozial Benachteiligten oder auch nur der sportlichen Freude wegen, Angebote für wenig Geld machen werden. Das können die gar nicht, außer vielleicht zu werblichen Zwecken.

In der Vergangenheit haben diese ehrenamtlichen Dilettanten unzählige Olympiasieger, Weltmeister und Landesmeister hervorgebracht und ich bin sicher, das werden die auch zukünftig erreichen, selbst wenn unser Umfeld nicht ganz so effektiv wie in einer gewerbliche Agentur ist. Ich meine die gewerblichen Sportagenturen gehören zum Sportangebot unseres Landes. Wir sollten zum gemeinsamen Nutzen zusammenarbeiten, wie es auch der Dekadenplan des Senats vorsieht.

Zum Medikamentenmissbrauch führte Thomas Bach aus, nicht nur im Sport wird gedopt, sondern eine viel größere Verbreitung haben chemische Hilfsmittel im Beruf und in der Freizeit. Gerade entsteht eine Initiative mit dem DOSB, den Krankenversicherungen und Weiteren, welche der deutschen Bevölkerung die Folgen von Medikamentenmissbrauch aufzeigen soll. Um besser zu werden oder um auch nur mitzuhalten, ist ein Arzneimittel keine akzeptable Lösung.

Die Stadt will den Sport voranbringen, wir sollten das unterstützen indem wir in allen Vereinen der Jugend Angebote machen und uns präsentieren, wo wir können.

Bericht beim NDR
Volker Heyer
09.11.2011

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