Erfolge für Stevens

Vier Siege im Saarland

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Mit nur einem kleinen Aufgebot war das Stevens Cyclocross-Team bei Rennen im Saarland angetreten, hat dabei aber große Erfolge herausgeholt. Gleich zweimal gab es sogar Doppelsiege.
Bei der Elite drückte das Duo René Birkenfeld und Johannes Sickmüller den Rennen in Schmelz und Homburg seinen Stempel auf. Besonders in Schmelz hatten es die beiden eilig, die Konkurrenz abzuschütteln. Ihrem sehr schnellen Anfangstempo konnte anfangs nur Finn Heitmann (Heinz von Heiden) folgen, der aber musste die beiden schließlich ziehen lassen. Ab der zweiten Runde waren der Deutsche Meister und sein Vize allein vorn und bauten ihren Vorsprung gegenüber Heitmann allmählich aus. Den Sieg bei frostigen Temperaturen holte sich Johannes Sickmüller vor René Birkenfeld und Finn Heitmann. Das Stevens-Ergebnis vervollständigten Sascha Wagner als Fünfter und Florian Schröder auf Rang acht. Elfter wurde Sascha Weber vom Stevens-Team St. Wendel.
Einen Tag später in Homburg waren erneut Sickmüller und Birkenfeld gleich nach dem Start an der Spitze. Auf dem winkligen Kurs konnten sie sich diesmal aber nicht gleich absetzen. Zwar fuhr René Birkenfeld ab der zweiten Runde allein als Spitzenreiter, aber der Vorsprung wurde nie größer als 15 Sekunden. „Das war ein wirklich hartes, aber auch schönes Rennen heute“, sagte René Birkenfeld, der vor dem Rennen beim Warmfahren noch mit Finn Heitmann kollidiert war und mit einer schmerzhaften Prellung im Gesicht an den Start ging. Das hinderte ihn aber nicht daran, sein ganzes Leistungsvermögen abzurufen, während Johannes Sickmüller dahinter wertvolle Helferdienste verrichtete und Finn Heitmann in Schach hielt. In der vorletzten Runde ergriff Sickmüller schließlich selbst die Initiative und „habe ziemlich aufgeschlossen.“ Im Spurt um den Sieg hatte diesmal Birkenfeld das Vorderrad vorn und hat damit auch die Gesamtführung im Deutschland-Cup zurück erobert. „Das hat alles gut geklappt“, freute sich Birkenfeld über das erfolgreiche Wochenende. Sascha Wagner wurde diesmal Sechster, Sascha Weber Neunter. Florian Schröder musste dagegen das Rennen nach der Hälfte aufgeben. „Ich hatte eiskalte Hände und konnte den Lenker nicht mehr richtig festhalten“, sagte der Zwei Meter-Mann, der zudem noch mit Knieproblemen zu kämpfen hatte. Immerhin nahm er auch positives mit aus dem Saarland: „Die Beine waren an beiden Tagen richtig gut. Ich merke, dass die Formkurve jetzt deutlich nach oben ansteigt.“
Josef Rauber war, trotz der Minustemperaturen, heiß auf das Rennen in Schmelz. „Ich wollte hier unbedingt meinen Sieg aus dem vergangenen Jahr wiederholen“, sagte der 17-Jährige aus St. Wendel. Er tat es und schien kaum aufzuhalten. In den ersten beiden Runden hatte er noch Begleitung durch seinen Teamkollegen Toni Bretschneider, der am langen Anstieg aber später zurückfiel. Von da an drehte Rauber seine Runden allein und fuhr ungefährdet zum Sieg. „Am Anfang lief es noch nicht so richtig rund. Als ich dann aber warm war, konnte ich mein Tempo fahren“, so der Stevens-Junior. Toni Bretschneider fuhr dahinter ebenso ungefährdet auf Platz zwei vor dem Oldenburger Heere Eilerts.
Das Ergebnis wiederholte sich einen Tag später in Homburg. Doch diesmal waren die Abstände deutlich knapper. Trotzdem holte sich Rauber am Ende ungefährdet seinen zweiten Sieg vor Toni Bretschneider und Heere Elierts.Auch bei der Jugend war des Stevens Cyclocross-Team auf dem Podium vertreten. Wenzel Böhm-Gräber beendete beide Rennen hinter Jasha Sütterlin (RSV Achkarren) und Mathias Müller (RSV Wyhl) auf Rang drei. „Heute lief es schon besser als gestern“, sagte der Wiesbadener nach dem Rennen in Homburg. In Schmelz musste er sich lange mit Maximilian Bock aus Lauenau auseinandersetzen, ehe er sich in der Schlussphase endlich lösen konnte. „Zum Schluss läuft es immer besser bei mir als in der Anfangsphase“, sagte er und untermauerte das gleich einen Tag später in Homburg mit einem weiteren dritten Platz.
Rene Penno
17.12.2007

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