Radsportjugend

Konditionslehrgang im Harz

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Leonard Diekmann, der Vorsitzende der Radsportjugend, war zwischen den Tagen im Harz unterwegs. Nicht alleine und zu Fuß! Es wurden Schätze gesucht, der Brocken bei Schnee und Eis bezwungen und man war froh, eine Taschenlampe dabei gehabt zu haben. Hier der Bericht von Leo:   

Nach der Ankunft bis 12:30 Uhr und dem beziehen der Zimmer haben wir einen gemeinsamen Spaziergang ins Dorf gemacht um etwas zu Essen zu finden. Anschließend sind wir mit der kompletten Truppe eine Stunde laufen gegangen. Dabei aber die Junioren und die unteren Nachwuchsklassen in zwei Gruppen getrennt und das Tempo und die Intensität jeweils angepasst.

Nach dem Abendessen gab es eine kleine Spielrunde (zum Namen lernen und um ein bisschen zu lachen), bevor die gesamte Gruppe eine zerrissene Landkarte bekommen hat mit markierten Punkten, auf denen jeweils Hinweise platziert waren, um einen „Schatz“ zu finden. Es gab zu Beginn in manchen Situationen unterschiedliche Fahrer, die die Verantwortung übernommen und die Gruppe geleitet haben. Etwa ab der Hälfte haben sich feste Personen für die Richtungsweisung gefunden. Angekommen sind am Schluss alle und wir haben wir mit einer Flasche Sekt bzw. Orangensaft auf die Saison 2013 angestoßen.

Der nächste Morgen begann mit einem ca. einstündigen Frühsportprogramm bei dem wir eine kurze Runde laufen waren, bevor wir uns weiteren lustigen Spielen gewidmet haben. Durch die intensive Belastung auf Füße durch das Laufen auf Eis und Schnee haben wir uns entschlossen, es für den zweiten Tag beim Frühsportlauf zu belassen und den Vormittag mit einem intensiven Rumpf-Stabilitätsprogramm aus der „Marburger Haltungsschule“ zu füllen. Auch hier war wieder sehr deutlich erkennbar, wer bereit ist, sich bis ans Maximum zu quälen und wer damit eher noch ein bisschen Probleme hat. Zur Mittagszeit haben sich die Frankfurter Fahrer verabschiedet, die keine Schwimmsachen mithatten und alle weiteren sind nach dem Mittagessen noch ins Schwimmbad gefahren.

Am nächsten Tag ging es dann auf den Brocken, dazu ein kleiner Bericht von Ole Frank:

Um 9:00Uhr gingen wir an der Jugendherberge los und waren erst mal auf dem Weg zum Brocken. Das erste Stück gingen wir an der Straße bis wir an einem See in ein mooriges Waldgebiet abbogen. Teilweise gingen wir über einen Holzsteg, da der Boden zu nass war. Dort wo Schnee lag war es sehr anstrengend zu gehen da man bei jedem Schritt wegrutschte oder mit dem Fuß umknickte. Nach 10 Kilometern waren wir ungefähr 2 Stunden und 15 Minuten unterwegs. Dann hatten wir noch 8 bis zur Spitze des Brockens. Ab jetzt lag durchgängig Schnee auf den Wegen. Nach und nach kamen wir der Spitze immer näher. Der letzte Kilometer war wieder freie Straße, wodurch es deutlich leichter zu gehen war. Dafür war es so windig das man sich in den Wind lehnen konnte. Leider war es sehr verhangen und man konnte auf der Spitze nur noch 50-100 Meter gucken. Nachdem alle oben angekommen waren, gab es eine kurze Pause und einmal Pommes und Bratwurst für alle. Wir machten ca. eine viertel Stunde Pause und waren ungefähr 4 Stunden unterwegs auf dem Hinweg. Dann machten wir uns auf den Rückweg. Wir gingen einen anderen Weg als auf dem Hinweg. Dieser sollte eigentlich kürzer sein, stellte sich jedoch als eine Stunde länger heraus. Bereits auf dem Hinweg taten allen die Füße weh, was sich auf dem Rückweg leider nur noch verschlimmerte. Die letzte ¾ Stunde war es bereits dunkel und wir mussten uns mit Taschenlampen den Weg leuchten. Wir waren ungefähr 9 Stunden unterwegs und hatten insgesamt 40 Kilometer gewandert.

Leonard Diekmann                      

(Jugendleiter Radsport Verband Hamburg e.V. und  Trainer RG Hamburg von 1893 e.V)

Burkhard Sielaff
04.01.2013

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