Ohne Ehrenamtliche geht nichts

Stevens Cyclocross-Cup 2013/2014

Interview Rene.jpg

Fotos: Rebecca Sadowsky Rollenwechsel; Rene Jacobs antwortet.

Der Stevens Cyclocross-Cup 2013/2014 gehört der Vergangenheit an, tolle Bilder mit sympathischen und entspannten Kommentaren gab es zu Hauf, Ergebnisse waren immer aktuell und mit Christian und Xaver hatte die norddeutsche Serie auch zwei Neue am Start, die schon ihre Spuren hinterlassen haben.

Die schnellen, schreibenden, lustigen und verbissenen Fahrer kennt man so langsam; wir sollten aber auch stets an die Protagonisten an der Strecke denken, ohne die diese Serie nicht stattgefunden hätte.

Meine Fragen beantworten stellvertretend für viele, viele weitere Ehrenamtliche die Cup-Macherin Lorraine Schröder, die lockere Zunge aus dem Wald Rene Jacobs und der „Turm“ Stephan Sturm.

Bist Du mit dem Ablauf des Stevens Cup 2013/2014 rundum zufrieden?
Lorraine Schröder: Volker, ab wann ist man rundum zufrieden? Es gibt immer wieder kleine Abstimmungen, die zu verbessern sind!

Was fasziniert Dich als "lebenserfahrenere" Frau so sehr am Cross, dass Du auch Deutsche Meisterschaften und Weltmeisterschaften  besuchst?
Lorraine Schröder: DM ist einfach die Krönung im deutschen Cross-Sport. Zumal durch den Stevens Cup ich mit vielen Crossern  befreundet bin und mich immer wieder fasziniert- eine DM hat ihre eigenen "Gesetze".

Du als "Chefin" aus Niedersachsen, die WA aus Schleswig-Holstein und Stevens aus Hamburg - ist das schon der Nordverbund der Radsportverbände?
Lorraine Schröder: Nun die schwierigere Frage...eigentlich fühle ich mich zum Hamburger Verband „eher“ hingezogen (schon durch STEVENS). Daher ist der Nordverbund meiner Meinung schon in großer Reichweite. Die einzelnen Landesverbände haben ihren eigenen Kopf und Funktionäre erst recht!
Mir geht es in erster Linie darum, den STEVENS Cup zur großen Rennserie zu bringen!!!!

 

Was bringt Dich und Deine Frau Heike als SH-Verbandsfunktionäre dazu, den Stevens-Cup so intensiv als WA zu begleiten?
Stephan Sturm: Schlicht gesagt, der Spaß an der Freude. Angefangen hat es mit der eigenen Crossveranstaltung vom RSC Kattenberg. Dadurch, dass ich auch Koordinator der Kommissäre in Schleswig-Holstein bin und wir nicht über eine ausreichende Anzahl an aktiven Kommissären haben, sind wir auch bei den übrigen Veranstaltungen in Schleswig-Holstein zum Einsatz gekommen. Durch die Umbesetzung der Organisators vom Stevens-Cylcocross-Cup von Matthias Lange auf Lorraine Schröder wurde auch der Posten des WAV frei – ich wurde daraufhin von Lorraine angesprochen, ob ich diesen Posten wahrnehmen will. Von Werner von Hacht und Ralf Peintinger wurde der Wunsch geäußert, dass die gesamte Serie durch einen konstanten WAV betreut wird. Diesen Posten nehme ich jetzt seit zwei Jahren wahr.

Meine Bedingung dafür war allerdings, dass Heike mich bei allen Veranstaltungen als Protokollführer begleitet. Dies ist inzwischen von (fast) allen Veranstaltern auch akzeptiert, lediglich Volksdorf und Hannover bildeten dieses Jahr eine Ausnahme. Auch bei den Fahrern ist die Konstellation gut angekommen, da die Bedingungen bei allen Rennen gleich waren.

Wie seid Ihr mit dem Radsport verbunden?
Stephan Sturm: Rennen sind wir nie gefahren (außer Cyclassics). Allerdings waren wir schon immer interessierte Zuschauer bei den lokalen Radrennen. Irgendwann wurde ich von Bernd Schmidt angesprochen, ob ich nicht eine Ausbildung zum Kommissär machen möchte – gesagt, getan. Daraufhin machte ich meine ersten Erfahrungen bei diversen Rennen, immer begleitet von meiner Frau. Es kam, wie es kommen musste: Heike hatte eines Tages auch ein Protokoll in der Hand und wenig später wurde auch eine Ausbildung zum Kommissär gemacht. Wir sind mittlerweile bei fast allen Veranstaltungen in Schleswig-Holstein im Einsatz und auch bei einigen Radrennen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen.

Dies ist jetzt mittlerweile soweit fortgeschritten, dass ich voraussichtlich den Posten des Vizepräsidenten Leistungssport übernehmen und Heike den Posten des Koordinators Cross in Schleswig-Holstein besetzt.

Ist der Stevens Cup noch zu optimieren - natürlich nur aus WA-Sicht?
Stephan Sturm: Es gibt immer Potential nach oben ;-) Optimal wäre es für mich, wenn ich von allen Veranstaltern mindestens eine Woche vorher alle Unterlagen (z. B. Streckenverlauf, Nummernkreise etc.) bekommen würde. So ist es im Vorwege schon möglich, eventuelle Fehler oder Unstimmigkeiten zu beheben. Auch eine einheitliche Start- bzw. Meldeliste wäre sinnvoll, um den Ablauf zu optimieren. Für die nächste Saison wird es ein einheitliches Pflichtenheft geben, um den gleichen Ablauf bei allen Veranstaltungen noch besser zu gewähren.

 

Rene, wie bist Du mit dem Radsport verbunden, wenn man Dich hört, könnte man denken, Du hast Sachverstand?

Rene Jacobs: Das nehme ich mal positiv zur Kenntnis und Du hast recht, ich bin früher selbst aktiver Lizenzfahrer gewesen und kenne noch viele Jungs aus meinem Jahrgang.

Erinnerst Du Dich an besondere Vorfälle/Antworten in der abgelaufenen Stevens Cup Serie?

Rene Jacobs: Ja, dass die Fahrer aus der Hobbyklasse fragten, wie sie denn über die Hürden kommen sollen, da muss man ja absteigen.


Was wünscht Du Dir als Stimme aus den nordischen Wäldern von der Stevens-Serie?

Rene Jacobs: Dass die Stevens-Serie weiterhin so erfolgreich bleibt und dass vielleicht doch mehr Hobbyfahrer den Weg in den Verein finden.

 

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Spaß im Ehrenamt.
 

Volker Quast
26.01.2014

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