Eine Werbung für den Radsport: RTF-Premiere im Westen Hamburgs rundum gelungen

Vor den Vattenfall Cyclassics: Blankenese stand heute schon im Zeichen des Radsports

Der erste Sonntag im Juni stand in Hamburg-Blankenese im Zeichen des Radsports: Nicht Autos, sondern Pedaleure spielten ab neun Uhr die Hauptrolle beim Autohaus Kröger in Schenefeld. Hier war der Start für rund 1200 Radsportler, die verschieden lange Strecken auf der RTF Blankenese zu bewältigen hatten.

Das war eine gute Gelegenheit, Schönheiten des Kreises Pinneberg und des Hamburger Westens per pedales kennenzulernen. Organisator war die Radsportgemeinschaft (RSG) Blankenese – sie hat erfolgreich Flagge gezeigt.

Sehr anspruchsvolle Radsportler kamen bei den RTF-Fahrten ebenso auf ihre Kosten wie solche „Radtouristen, die einen gemütlichen Radausflug unternehmen wollen“ (Arne Naujokat von der RSG Blankenese). Für Fahrer, die es eher „gemütlich“ auf dem Rade haben wollten, hatte die RSG Blankenese eine besondere Family-Tour eingerichtet. Dazu erklärte der Vorsitzende der RSG, Tom Soltau, vor Beginn der RTF-Fahrten: „Die 18 Kilometer lange Strecke führt durch den Klövensteen. Fahrer mit ausgesprochenem sportlichem Anspruch können zwischen Strecken mit Längen von 60, 83, 110 und sogar 152 Kilometern wählen.“

Die Strecken waren sorgfältig ausgeschildert, in regelmäßigen Abständen standen Verpflegungsstellen zur Verfügung, an denen sich die Radfahrer mit Obst, Müsliriegeln sowie Getränken versorgen konnten. Jugendliche unter 18 Jahren konnten kostenlos starten. Für Mitglieder des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) - und damit des Radsport-Verband Hamburg (RVH) - kostete die RTF-Teilnahme drei Euro, alle übrigen Fahrer hatten acht Euro zu entrichten. Eine Besonderheit bei dieser RTF in Blankenese: Mit ein bisschen Glück konnten etliche Teilnehmer sogar auch materiell „beschenkt“ nach Hause fahren – hatten sie doch mit Erfolg an der RTF-Tombola teilgenommen …

Gestartet wurde zwischen 9 Und 11 Uhr auf dem Gelände des Autohauses Kröger in Schenefeld, an der Blankenesener Chaussee - Ecke Osterbrooksweg. Arne Kröger, der Junior-Chef des Hauses, sagte: „Gerne stellen wir unser Gelände für diese schöne Veranstaltung zur Verfügung und freuen uns, gemeinsam mit der Radsportgemeinschaft Blankenese Hunderten Gästen ein guter Gastgeber zu sein.“

Und noch eine Attraktion wartete auf die RTF-ler: Nach der Tour konnten sich alle Teilnehmer und viele andere Besucher auf einer kleinen „Fahrradmesse“ informieren – über neue Trends beim Radfahren. Dazu gab es Würstchen vom Grill, Kuchen und Getränke. In vielen Gesprächen ließen die Fahrerinnen und Fahrer die Touren noch mal Revue passieren.

Der jüngste Fahrer an diesem Tag zählte ganze fünf Jahre – mit seinen Eltern fuhr er die Family-Tour. Der älteste RTF-ler - 79 Jahre (!) alt – bewältigte sogar noch ziemlich locker die längste Distanz: über 152 Kilometer.

Das war ein großer Tag für die RSG und damit auch den Radsport-Verband Hamburg. Fast alles ist bestens gelungen. Besonders beeindruckend: der riesige - bunt bevölkerte - Platz auf dem Hof von Opel-Kröger. Hier war viel Platz für die Organisation und die Logistik. Zelte und Stände sorgten auch für das leibliche Wohl. Und es gab sehr viel Kommunikation – auf diesem „Dorfplatz“ mit vielen Tischen und Bänken. Auch die Bürgermeisterin von Schenefeld, Christiane Küchenhof, hatte es sich nicht nehmen lassen, die Radsportler herzlich zu begrüßen. Und Männer der Rad-Staffel der Hamburger Polizei-Region West waren ebenfalls zugegen – natürlich mit ihren Dienst-Fahrrädern. Nicht nur das Wetter ließ kaum noch Wünsche offen – auch die Rad-Polizisten hatten an diesem Tage keine wesentlichen Probleme zu lösen.

Fazit: Das war eine rundum gelungene Veranstaltung – eine Werbung für den Radsport. Solche Veranstaltungen haben schon im letzten Jahr dazu beigetragen, dass der Mitgliederzuwachs in Hamburger Radsportvereinen noch erheblich stärker ausgeprägt war als im Schnitt beim Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Hamburg ist - auch bundesweit gesehen - Spitze in Sachen RTF. Das wird zum Beispiel auch wieder bei den Vattenfall Cyclassics im August sehr deutlich werden, wenn 23 000 „Jedermänner“ – männlich oder weiblich – an den Start in der Hamburger City rollen.
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Freundliches Gewusel auf Kr?gers Autohof

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Trainer Frank Plambeck im Gespr?ch mit seinem Cousin

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Ulli V?lker (2. v. r.), ehem.Vizechef der Polizeirevierwache Blankenese

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B?rgermeisterin Christiane K?chenhof - umrahmt von starken M?nnern

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Sponsor Arne Kr?ger jun. (r.) mit Radstaffel-Polizisten und dem Chef des Blankenesener Zweiradshops, Klaus-Peter Lieb

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Prof. Dr. Wolfgang Scobel (Vorsitzender der RG Uni Hamburg) mit j?ngerem Mannschaftskamerad

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Wolfgang Mecke (l.) im Gespr?ch mit Andreas Hamm

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Selbst f?r die Massage hatte die RSG Blankenese gesorgt

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RVH-BMX-Koordinator Michael Blumenhagen mit RVG-Vorsitzendem Heinz Tidow und anderen ?lteren K?mpfern

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Philipp Plambeck (neun Jahre) hilft G?nther Kruse (75) beim Abnehmen der Startnummer

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Ohne Anmeldung l?uft nichts

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Stets pr?sent: Die junge Garde der Harburger RG

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Der Organisationschef Tom Soltau - mit wichtigen Helfern

Text und Fotos: Manfred Schwarz
03.06.2007

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