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Wie geht eigentlich CTF?

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Foto: Burkhard Sielaff

Das CTF´en (Country-Touren-Fahren) erfreut sich steigender Beliebtheit - die Arbeit die hinter einer solchen Veranstaltung steht und in den ausrichtenden Vereinen im Ehrenamt erledigt wird, ist nicht unerheblich. Einer der den zu betreibenden Aufwand genau auf einen Nenner bringen kann, ist z.b. Michael Nagel. Der umtriebige Langstrecken-Fahrer weiß wovon er spricht: "Wieviel Arbeit eine CTF im Vorwege macht, hängt stark von der erwarteten Teilnehmerzahl ab. Eine Anzahl stabil über 100 Teilnehmer erfordert eine behördliche Anmeldung, wodurch eine Abstimmung mit allen betroffenen Kreisen und Forstämtern initiiert wird. Für die diesjährige CTF durch die Harburger Berge laufen die Abstimmungen mit den Behörden seit Sommer 2018" bilanziert Nagel eher nüchtern. "Um eine CTF veranstalten zu können, benötigt man zunächst mal eine möglichst attraktive Strecke mit minimalem Straßenanteil. Klingt banal, aber hier hängen die Trauben beliebig hoch. In der Vergangenheit erforderte es viele Stunden Kartenstudium, um den Anteil an Asphalt zu minimieren und den Anteil an schönen Streckenabschnitten zu maximieren. Kennt man das Zielgebiet nicht ( und wer kennt schon das Gelände 70 Kilometer um seinen Heimatort), wechseln sich Erkundungen und Überarbeitungen der Strecke ab, bis man irgendwann mit dem Ergebnis zufrieden ist."

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Foto: Burkhard Sielaff

Zufrieden sollen vor allem die Teilnahmer sein. Und das ist nicht unbedingt nur vom reinen Streckenverluf abhängig. Das Wetter ist weder vorherzusagen noch zu beeinflussen. Vorher nicht kommunizierte Wald- oder Wegearbeiten können sich ebenfalls nachtelig zu dem Genuß "CTF" auswirken. Auch die Technik muss funktionieren. Bei einer sog. O-CTF (Orientierungs-CTF) erfolgt der Versand der zu fahrenden Strecken mittels Navigationsgeräten zu den Guides bzw. Teilnehmern. Die Idee ist aus der Not heraus geboren. Michael Nagel: "Über den ganzen Winter fuhren die potentiellen Guides fast jedes Wochenende die Strecke, um sich die Abbiegungen einzuprägen. Mit Hilfe von  Navigationsgeräten und Tracks sollten Kleingruppen bei einer O-CTF jetzt zusammen die geplante Strecke bewältigen. Dafür werden natürlich Fahrer benötigt, die sich zutrauen, mit Hilfe des GPS eine Kleingruppe von 3-5 Leuten über die Strecke zu führen und – der Veranstalter sollte wissen, wieviele Teilnehmer kommen und wo es Engpässe an Navigatoren gibt. Deshalb wurde eine Voranmeldung geschaltet, über die jeder Teilnehmer Streckenwunsch und Geschwindigkeitseinschätzung sowie seine Erfahrung mit dem Navi mitteilen kann". 

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Die nächste "O-CTF" kann am 09.02. unter die Geländereifen genommen werden. Der RV Endspurt lädt dann bereits zum 15. Mal zur "RV Endspurt CTF" ab der Sachsenwaldstraße in Aumühle ein (weitere Informationen unter: http://www.endspurt-hamburg.de/Endspurt-CTF2019). Michael Nagel ist auch hier beteiligt: "Für die diesjährige CTF des RV Endspurt Hamburg finden seit Anfang des Jahres jedes Wochenende Erkundungen und Abfahrten statt (über 6 Wochen). Für Trackaufbereitung und –Versand sind ein paar Stunden einzurechnen, der Einkauf findet auf Basis von Wettervorhersage und Stand der Voranmeldungen am Tag vor der Veranstaltung statt. Dazu kommen noch Zeiten für die Beantragung der Räumlichkeiten, Vor-Ort-Besichtigung. Der Aufbau erfolgt am Morgen der Veranstaltung."

Ein weiiterer "CTF"-Termin ist der 17.02.: Dann ist es die RG UNI Hamburg, die ab Hamburg-Harburg zu vier verschiedenen Streckenlängen aufbricht. Von der Freizeitrunde (37 KM) bis zum Marathon (100 KM) darf dabei gewählt werden. Informationen zu diesem "CTF-Klassiker" unter:  https://www.rg-uni-hamburg.de/8-news/138-ankuendigung-14-rg-uni-ctf-durch-die-harburger-berge.html

Joerg Steffens
27.01.2019

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